Samstag, 24. Mai 2014

TdM 2014 Stage 2

Knachgeräsche sind scheinbar das verbindende Thema zwischen Thomas Aufentalt und meinem. Heute war es zwar etwas besser, aber immer noch present. Und habe ich schon erwähnt das ich Kompaktkurbeln nicht leiden kann?

Heute ging es zum ersten Mal nennenswert bergauf. Von Sineu aus sind wir nach Inca und von dort hoch nach Lluc. Ein Berg mit vielen Serpentinen, meistens duch lichte Kiefernwälder und mit einer durchschnittlichen Steigung von 5%. Nach 8 km und 22 Minuten war der Spass auch schon wieder vorbei. Ein Blick in die Stava Statistik hat später gezeigt, dass es hier eine ganz Qualität hat, einen KOM zu besitzen wie in "meinem Revier" zuhause. Ich bin auf Platz 319, 3:50 hinter dem KOM gewesen.



So, damit aber genug der Stava Statistiken. Nach dem Anstieg folgt bekanntlich die Abfahrt und wir sind auf perfektem Asphalt runter bis nach Pollenca gerollt. In Pollenca sind wir statt runter bis zur Küste noch mal ein Stück zurück bis nach Sa Pobla und von dort über kleine, trotzdem nicht so schöne Nebenstrassen bis nach Can Picaford. Das sollte eigentlich ein Versuch sein, den Verkehr und den Trubel an der Küste zu umgehen, aber im Nachheinein wäre die Küstenstrasse doch die bessere, weil schönere, Alternative gewesen. Von Can Picaford aus ging es ein Stück parallel zur Küste bis nach San Serra de Marina, einer Retortensiedlung die vor meinem geistigen Auge Bilder von High-Noon Szenen in Italowestern aufsteigen lässt, in denen sich die Protagonisten auf menschenleeren Strassen zum Duell gegenüberstehen. Ganz am Ende dieser Trostlosigkeit wartet aber ein sensationeller Stand mit einer noch besseren Bar, der Sunshine Bar. Dort haben wir eine längere Pause eingelegt und, wie man heutzutage sagt, gechillt. Gutes Essen, guter Kaffee, kalte Softdrinks. Sonne. Tolle Aussicht. Irgendwann war es dann aber doch Zeit das letzte Stück in Angriff zu nehmen. Durch weite Kornfelder ging es bei stetigem Gegenwind wieder ins Landesinnere bis nach Sineu. Christian ist zurück und ich habe noch eine Runde über Petra und San Joan drangehängt. Am Ende waren dann fast 160 km auf der Uhr.










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