Dienstag, 2. Dezember 2014

C - Trainer: Teil 3

Am vergangenen Wochenende stand der dritte Teil des C-Trainer Lehrganges in Kaiserslautern an. Aufgrund einer fiesen Erkältung bin ich statt Freitag Abend erst Samstag Morgen angereist und am Sonntag auch vor dem Mittagessen wieder gefahren.

An diesem Wochenende ging es um Krafttraining, Doping, das Reglement und Talentsichtung.

Die Sportordnung (das Reglement) wurde uns von einem älteren, sehr engagierten Herrn mit technischen Problemen näher gebracht. Sein Laptop weigerte sich hartnäckig ein Bild an den Beamer zu liefern. Das Einzige was von dem zweistündigen Vortrag darüber hinaus in meinem Gedächtnis blieb ist, dass Sportler den Zielfilm auch ohne einen Einspruch einsehen dürfen, dass ein Einspruch 20 Euro kostet, wie das mit Doppelmeldungen an einem Tag funktioniert und wann ein Reuegeld anfällt.
Ich weiss nicht ob keine Fragen zugelassen waren ob des knappen Zeitfensters oder ob ich einfach im toten Winkel gesessen habe, auf jeden Fall konnte ich einige Nachfragen die ich dann doch hatte, nicht an den Mann bringen. Egal, am Ende dämmerte es mir, wie es zu den manchmal erstaunlichen Meldungen im rad.net kommt. (Auf den Boden, Wurm! Bereue! Bereue!)

Der Doping Vortag wurde von Herrn Dr. Altmayer gehalten, der auch schon die biologischen Grundlagen gemacht hatte. Der Vortrag war nicht schlecht und hat alle wichtigen Punkte zumindest kurz gestreift (Dopingmittel und -methoden, Gefahren, Gesundheitsrisiken, Ursachen, Kontrollen). Mal wieder gut zu hören war, dass Sportler selbst mit freiverkäuflichen Arzneimitteln in die Dopingfalle tappen können. Habt ihr gewusst, dass Aspirin Complex oder Wik Media Night Ephedrin  enthalten, was auf der Liste der verbotenen Substanzen steht?
Was mir allerdings gefehlt hat waren konkrete Punkte die bei der Arbeit mit Jugendlichen zu beachten sind. Da der C-Trainer sich an diese Zielgruppe richtet, hätte man hier durchaus mehr und spezifische Informationen geben können.

Den Theorie Teil zum Krafttraining am Freitag Abend habe ich verpasst. Am Samstag morgen ging es in die Halle und in den Kraftraum. Wir haben zunächst mit dem Gymnastikstab und später mit Langhantel-Stange und Gewichten die Ausführung von Kniebeugen in den unterschiedlichen Varianten geübt. Also ich habe zugesehen und die anderen haben geübt. Konstantin Gensow ist dabei ein Anhänger der Maximalkraft-Methode. Er hat uns erklärt, dass, auch wenn man die Maximalkraft als solche auf dem Rad nicht braucht, diese doch die Grundlage für alle anderen Kraftleistungen ist (Schnellkraft, Kraftausdauer). Über das Thema wurde die ein oder andere heiße Diskussion geführt und es wurde deutlich, dass es durchaus verschieden Lehren gibt. Vielleicht gehe ich in einem anderen Post mal näher auf das Thema ein.

Herr Rudolf hat uns dann noch durch den Athletik Test Parcours gejagt und die Besten mussten feststellen, dass es auch bei der U15 nicht für Spitzenplätze gereicht hätte. (Geschicklichkeitslauf, Schlussweitsprung, Schlussdreisprung, Trittfrequenztest)

Danach gab es noch die Themen für die Prüfung. Ich habe den Hauptteil meines Hallentrainings mit Übungen zur Beinkraft zu füllen und den Vortrag über Doping muss ich über Alkohol halten. In diesem Sinne: Prost!




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen