Donnerstag, 23. Juni 2016

Einschläfernd oder beruhigend?

Eigentlich sollte man ja annehmen, dass Radsport im Fernsehen für einen Radsport-Verrückten besonders packend und spannend ist. Für mich ist es im Gegenteil besonders beruhigend. Normalerweise hält Fernsehen mich wach, egal wie müde ich bin, ich kann auch noch den blödesten Film zu Ende schauen. Nicht so bei Radrennen, selbst am helllichten Tage dauert es nur ein paar Minuten und ich schlafe tief und fest. Bei Sprint-Etappen werde ich dann gerne 500m vor dem Ziel wach wenn die Stimmen der Kommentatoren anfangen sich zu überschlagen. Oder, noch besser, wenn alles vorbei ist und Ruhe einkehrt.

Route du Sud 2016, Königsetappe über den Tourmalet.

Sind Radrennen tatsächlich so langweilig? Oder beruhigt es einfach ungemein? Wie geht es euch? Schaut ihr Radrennen im Fernsehen und wie ist es dabei um euren Schlaf bestellt?

Kommentare:

  1. Da sie in der Regel sonntags nachmittags laufen, nachdem ich mich hoffentlich selbst sportlich bis zur vollkommenen Erschöpfung verausgabt habe, schlafe ich auch stets ein. Schau mir so manches Finale bis zu fünf mal an,bis ich nicht mehr einnicke... Gerade die Klassiker.

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  2. Geht mir ganz genauso. Auch weil Radrennen sonst keinen aus der Familie interessieren und ich das Wohnzimmer für mich alleine habe. Zum anderen auch aus den Gründen die Thomas schon erwähnt hat.

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