Sonntag, 22. Januar 2017

Salzige Straßen

Das war heute eine wirklich bemerkenswerte Runde. Nicht wegen der Länge, der Berge, der Durchnittsgeschwindigkeit, der Leistung oder sonstiger Radsport Metriken, sondern wegen der Kälte. 3 Stunden und das Thermometer hat durchweg ein Minus vor der Zahl angezeigt. Kann mich nicht daran erinnern wann ich zuletzt so lange in solcher Kälte unterwegs war und dabei überhaupt nicht gefroren habe, weder an den Füßen, noch an den Händen. Es scheint, ich habe heute mal die richtige Anzahl an Schichten getroffen. Diese Einmal-Heizpads für die Schuhe kann ich an dieser Stelle nur wärmstens empfehlen, im wahrsten Sinne des Wortes. Vielleicht war es aber auch gar nicht kalt, mir ist nämlich ein Radfahrer ohne Handschuhe entgegengekommen. Ohne Handschuhe! Bei Minus Fünf Grad! Wahnsinniger.

Und was liegt ein Salz auf der Straße! An manchen Stellen hätte es sich gelohnt mit Besen, Schaufel und Eimer anzurücken, man hätte genug aufkehren können um für einige Zeit den Gehweg zuhause zu streuen.

Die Sonne war heute übrigens genauso strahlend wie meine Laune. Die Geschichte mit dem Bein scheint jetzt doch endlich ausgestanden zu sein, ab und an zwackt es zwar noch ein wenig und auch vom Kraftraum werde ich mich noch eine ganze Weile fern halten, ansonsten ist es aber ok. Kann also wieder los gehen! Jetzt nur nicht übertreiben. Nächstes Wochenende ist erstmal die Cross WM in Luxembourg und im Februar werden ein paar Grundlagen Kilometer gesammelt. Ist ja der richtige Monat für lange Stunden auf dem Rad.









Kommentare:

  1. Wow sehr toll. Die Bilder sind ja große Klasse!
    Wenn ich morgens über die Rheinbrücke komme, ist eher die Gefahr auf dem Streugut auszurutschen als auf dem Eis. Das Eis kann man einschätzen. Das Streugut liegt noch im April.

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