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Mittwoch, 30. Mai 2018

Idiotische Verkehrsplanung

Hier auf dem Land findet man Radschutzstreifen in der Regel auf den viel zu breit angelegten Hauptstrassen der Dörfer. Das Ziel wird dabei immer gewesen sein, die Straßen optisch etwas enger erscheinen zu lassen um die Autofahrer zum Einhalten der Geschwindigkeitsbegrenzung zu bewegen. Radfahrer dürften in den Überlegungen hingegen keine Rolle gespielt haben. Über den Sinn und Unsinn der Schutzstreifen will ich gar nicht erst schreiben, ich halte das nämlich für ausgemachten Quatsch.

Ein Blick in die StVO verrät allerdings, dass man auf diesen Streifen als Fahrzeugführer nicht parken darf. Das ist ja zumindest etwas. (Anlage 3 (zu § 42 Absatz 2) Richtzeichen, Abschnitt 8, Nummer 22, Markierungen). 

In Rappweiler, einem kleinen Ort im nördlichen Saarland zwischen Losheim am See und Weiskirchen, fand man es offensichtlich eine gute Idee den Schutzstreifen mit massiven Verkehrsinseln zu unterbrechen. Radfahrer werden hier in einen Engpass mit Autos hineingezwungen, die Unterschreitung des Sicherheitsabstandes provoziert und die sowieso fragwürdige Schutzwirkung des Radstreifens wird komplett ab absurdum geführt. Anschließend geht der Streifen weiter. 

Deutlicher kann man nicht ausdrücken, dass einem die Radfahrer total egal sind und am Ar... vorbeigehen. Ein ganz lautes Buh an den, der sich das ausgedacht hat!


Sonntag, 16. Juli 2017

Sicherheitsabstand beim Überholen ist Platz zum Leben

Als ich gestern morgen beim Friseur gesessen und gewartet habe und so durch meine Twitter Timeline gescrollt bin, ist mir ein Tweet in's Auge gesprungen, den ein Bekannter geteilt hat und der eine Grafik zum korrekten Überholen von Radfahrern zeigt. Im Großen und Ganzen habe ich ja eher wenig Probleme mit Autofahrern, was in erster Linie der geringeren Verkehrsdichte im Nordsaarland geschuldet ist. Knapp überholt werde ich trotzdem viel zu oft und rege mich jedesmal auf. Es ist kein schönes Gefühl wenn zwei Tonnen Metal mit einem halben Meter Abstand an einem vorbei rauschen. Was die Autofahrer dabei aus Gedankenlosigkeit oder mit Absicht nicht bedenken ist, dass Radfahrer Dingen auf der Fahrbahn ausweichen müssen. Glasscherben, Split, Müll oder Schlaglöcher sind alles Hindernisse, die Autofahrer noch nicht einmal wahrnehmen, die Radfahrer aber zu Richtungswechseln zwingen. Wenn das mit knappem Überholen zusammen kommt, wird es eine Frage von Leben oder Tod.


Neben dem Retweet auf Twitter war das Bild auch schnell auf Facebook gepostet, versehen mit dem Hashtag #PlatzZumLeben. Während der original Tweet seit dem 14. Juli rund 200 mal geteilt wurde, hat mein Facebook-Post abgehoben und wurde bis dato 1079 mal geteilt und hat rund 110.000 Personen erreicht. Ein User hat die Grafik sogar unter der Adresse www.platzzumleben.ga bereitgestellt.

Die Grafik stammt dabei ursprünglich aus England. Der Urheber ist ein Twitter User mit dem Handle @Istwhl und die Grafik ist wohl auch schon etwas älter. Aktuell wurde sie durch einen Tweet der Winchmore Hill Police verbreitet. Allerdings war die Grafik in diesem Tweet gegenüber dem Original etwas manipuliert. Im Original fahren die Radfahrer auf Bild 4 und 5 zu dritt nebeneinander, was bei Bild 5 erklärt, warum sich in der Einer-Reihe 12 Fahrer befinden. Diese subtile Veränderung hat für einige böse Kommentare gesorgt, die Polizei hat darauf auch die original Grafik geteilt und sich entschuldigt.

Den Weg in die deutsche Twitter-Sphäre hat dann aber der (manipulierte) Zweier-Reihen Tweet gefunden. Der User @footils hat die Grafik an den Rechtsverkehr angepasst und deutsche Texte dazu geschrieben.

Hier die beiden englischen Versionen, zuerst die manipilierte Zweier-Reihen Grafik, darunter das Original:



Wenn auf ausreichenden Sicherheitsabstand beim Überholen von Radfahrern hingewiesen wird, tauchen immer sehr schnell Stimmen auf, die eine Radwege-Diskussion beginnen wollen und den Radfahrern die Schuld dafür geben, dass sie in ihrem Leben gefährdet werden. Radwege sind in der Tat ein Thema mit vielen Facetten über die man engagiert streiten kann. Allerdings hat das alles überhaupt gar nichts mit dem knappen Überholen von Radfahrern zu tun. Ein Radfahrer auf der Straße mag für den ein oder anderen Autofahrer zwar ein Ärgernis sein, dass gibt aber niemandem das Recht, die Radfahrer mit der Waffe Auto zu bedrohen.

Egal wie rücksichtslos und der STVO zuwider eine Radfahrer fährt (was ich nicht gutheißen möchte), noch nie hat dadurch ein Autofahrer sein Leben verloren, der umgekehrte Fall kommt leider viel zu oft vor, zuletzt etwa in Köln, als ein 17 Jährigem Rennfahrer von einem Autofahrer getötet wurde.

Zum Schluss noch dieser Text von Chris Boardman, dessen Mutter vor einem Jahr als Radfahrerin von einem Autofahrer getötet wurde. Der letzte Satz bringt es auf den Punkt:

Jemanden mit einem Messer umzubringen, zu verletzten oder auch nur zu bedrohen ist nicht akzeptabel, wenn man das Gleiche mit einem Auto macht sieht es anders aus. Das ist falsch.

Donnerstag, 26. Mai 2016

Stupid is as stupid does!


Ich frage mich wirklich was in den Köpfen von manchen Leuten vor sich geht. Viel kann es jedenfalls nicht sein. Glücklicherweise habe ich in der Regel ja wenig Grund zur Klage was dumm dreiste Motoristen anbelangt, aber die Regel wird bekanntlich von Ausnahmen bestätigt.

Was bilden sich diese Leute ein? Was für armselige Wichte müssen da hinter dem Steuer sitzen, die es für gerechtfertigt halten Radfahrer mit einem halben Meter Abstand zu überholen, zu hupen und dabei die Scheibenwaschanlage zu betätigen? Und obwohl es keine Rolle spielt macht es der Umstand, dass in dem konkreten Fall Platz genug war um mit 4 Meter Abstand vorbei zu fahren nur noch schlimmer. Oder der Typ der uns vor einigen Wochen auf einer Landstraße auf unserer Spur mit überhöhter Geschwindigkeit entgegenkam und irgendetwas aus dem Fenster nach uns geworfen hat.

Jeder Radfahrer hat wohl eine lange Liste solcher Erlebnisse, ich erspare euch daher meine.

Ich tendiere in solchen Momenten ja zu mittelalterlichen Gewaltfantasien, zum Glück haben wir das Zeitalter der Barbarei und des Faustrechtes aber schon lange hinter uns gelassen. Wie verhält man sich in einem solchen Moment also richtig?

Die gängigen Varianten sind:
  1. Mit wüsten Beschimpfungen und obszönen Gesten seinen Unmut zum Ausdruck bringen.
  2. Mit der Trinkflasche werfen
  3. Falls sich die Möglichkeit ergibt, den Autofahrer zur Rede stellen.
  4. Den Vorfall bei der Polizei zur Anzeige bringen.
  5. Freundlich winken und Handküsse zuwerfen.
  6. Ignorieren.
Nun ist es so, dass die Kräfte in einem Streit zwischen Autofahrer und Radfahrer sehr ungleich verteilt sind. Die Radfahrer ohne jegliche Knautschzone und auf rutschigen Schuhplatten, die Autofahrer mit einer mächtigen Waffe, dem Auto. Ein leichter Druck auf's Gaspedal, ein leichter Dreh am Lenkrad und der Radfahrer findet sich im Krankenhaus wieder, wogegen der Autofahrer höchstens einige Kratzer oder Beulen am Auto zu verzeichnen hat. Da ist es gut den möglichen Ausgang der Varianten durchzudenken bevor man die Beherrschung verliert und sich auf das Niveau dieser Idioten herab begibt.
  1. Die Sache eskaliert, der Autofahrer bremst, das Adrenalin steigt weiter, im schlimmsten Fall gibt es eine Schlägerei, sicher ist, dass man sich selber aufregt und schlechte Laune bekommt
  2. Ähnlicher Ausgang, wenn man anständig trifft hat man auch noch 'ne Sachbeschädigung begangen
  3. Wenn man es schafft ruhig und freundlich zu bleiben, nicht die schlechteste Wahl, ob es was hilft und den Autofahrer dazu bewegt sich das nächste Mal korrekt zu verhalten, naja, ich bin mir nicht sicher, aber vielleicht ist es einen Versuch wert.
  4. Selbst mit Zeugen habe ich da so meine Zweifel ob da viel bei raus kommt, aber wenigstens hat der Autofahrer erstmal Ärger am Hals.
  5. Könnte falsch verstanden werden und zum gleichen Ergebnis wie 1. führen.
  6. Es passiert nichts, aber der Idiot oder auch die Idiotin fühlt sich weiterhin im Recht und macht es das nächste Mal wieder genauso.
Die sicherste und vielleicht auch Nerven schonendste Variante ist es garnicht zu reagieren. Aber das ist ziemlich schwierig, besonders im Eifer des Gefechtes und wenn man gerade einen Adrenalin Schub hat. Ich nehme mir jedesmal aufs neue vor ruhig und gelassen zu bleiben, um dann doch wieder zu scheitern und zu schreien und mich über mich selber genauso zu ärgern wie über den Autofahrer. Dabei kann es gut sein, dass man mit Gelassenheit den Autofahrer am meisten ärgert. Denn für die ist der Radfahrer ja der Böse, der ihnen ein Stück "Ihrer" Straße wegnimmt, die sie mit ihrer Steuer bezahlt haben und wenn der sich jetzt auch noch aufführt, ist das ja nur Wasser auf deren Mühlen gegossen. Wenn man aber gar nicht reagiert sagt dass so viel wie: "Pfff, du kannst mir gar nix. Ich stehe über den Dingen." Vielleicht ärgern sie sich dann noch mehr.

Eine Mantra das dabei hilft ruhig zu bleiben ist, wenn man sich in einer solchen Situation denkt: "Der Arme hatte bestimmt eine schwierige Kindheit." Oder das obige Forest Gump Zitat: "Dumm ist der der Dummes tut!"

Zu welcher Fraktion gehört ihr? Stellt ihr die Autofahrer und -Fahrerinnen zur Rede? Oder gebt ihr auch schon mal den Cholerischen? Oder reagiert ihr gar nicht? Ihr freue mich über Kommentare.

Links

Freitag, 20. Mai 2016

Videobeweis

Cycling Claude hat heute einen interessanten Post über die sich ändernde Rechtslage des Videobeweises geschrieben. Inzwischen scheint es, das Videos vor Gericht durchaus als Beweismaterial zugelassen werden. Diese Option ist natürlich uneingeschränkt zu begrüßen, insbesondere für Radfahrer, die den Autofahrern weitgehend schutzlos ausgeliefert sind.

Die Bilder und Filme sind aber nur dann eine Hilfe, wenn tatsächlich etwas passiert ist. Sie bieten keinen Schutz an sich. Es sei denn man trägt ein Trikot mit der Aufschrift "Vorsicht! Kamera!", aber auch dass würde wohl kaum ein Autofahrer verstehen und daher auch keine besondere Vorsicht walten lassen.

Am Besten ist es, wenn man gar nicht erst in heikle Situationen kommt. Ich habe da wahrscheinlich leicht reden, hier im nördlichen Saarland, im Hochwald rüber nach Rheinland-Pfalz und im angrenzenden Lothringen gibt es kaum Ärger mit Autofahrern, wenn man ein paar neuralgische Strecken vermeidet. Hier fällt es leicht dem Verkehr aus dem Weg zu gehen. In Ballungsgebieten und Großstädten ist das ohne Frage etwas ganz anderes als auf dem Land.

Aber egal wo man fährt, man kann das defensiv tun, mehr auf seinen Rechten beharrend oder sogar einen bewusst forschen Stil an den Tag legen. Wie schnell man sich zu letzterem verleiten lassen kann beschreibt aktuell Christoph Stockburger auf Spiegel Online.

Was ich mich nun frage ist, ob eine Kamera am Rad einen forschen Fahrstil unterstützt? Oder anders gesagt, erhöhen Kameras am Rad die Neigung es "drauf ankommen zu lassen"? Lässt das Wissen um den möglichen Videobeweis die Risikobereitschaft ansteigen?

Auch wenn der Vergleich wahrscheinlich auf vielen Ebenen hinkt, aber ist es nicht ein bißchen so wie mit der NRA in den USA? Die zum Schutz vor Schießereien mehr Waffen fordert, mit denen es wieder mehr Schießereien gibt wogegen natürlich nur noch mehr Waffen helfen?

Wenn nun alle Radfahrer immer Kameras dabei haben, steigt dann nicht auch zwangsläufig die Anzahl derer die einen auf ihr Recht beharrenden Fahrstil an den Tag legen und damit letztendlich die Zahl der Konflikte und Unfälle? Oder wird es sich unter Autofahrern schnell herumsprechen dass diese verrückten Zweiradfahrer jetzt alle Kameras haben und diese somit respektvoller fahren?

Diese Woche fand in vielen Städten rund um den Globus der Ride of Silence statt. Diese Fahrten erinnern an Radfahrer, die im Straßenverkehr ihr Leben gelassen haben. Der Kettenpeitscher hat darüber geschrieben und erklärt was genau es damit auf sich hat und was die weißen Fahrräder bedeuten. Ist das nicht das Wichtigste, dass wir alle wieder gesund und munter zuhause ankommen? Das beste Mittel dafür ist sicher eine defensive Fahrweise, Kameras helfen nur wenn schon was passiert ist. Wobei sie dann natürlich großartig sind. Sehr schwierig.

Samstag, 23. April 2016

Radwege

Diese Woche hätte ich mich beinahe auf's Glatteis begeben, aber ganz gehörig. Auf dem Heimweg bin ich durch das Saartal zwischen Saarburg und Mettlach gefahren. Auf beiden Seiten des Flusses steigen die Hänge steil an, so dass neben der Saar gerade noch Platz für die Eisenbahn und die Bundesstrasse 51 ist. Die B51 ist in diesem 20 Kilometer langen Teilstück nicht stark befahren und ohne Ortsdurchfahrten und Kreuzungen quasi DIE Zeitfahr- und Intervallstrecke in meinem Trainingsgebiet (Strava Segment).

Neben der Straße, getrennt durch einen Grünstreifen, verläuft einseitig ein ziemlich mickriger Radweg, der noch dazu durch die Lastwagen aus den Steinbrüchen an der Strecke teilweise ziemlich verdreckt ist. Der Dreck ist übrigens der Hauptgrund, den Weg nicht zu benutzen, von sonnigen Wochenenden abgesehen, ist dort nämlich auch so gut wie kein Radverkehr.

Ich also auf der Straße, schönen 40er Streifen (fast), alles picobello, kurz vor Mettlach höre ich hinter mir ein Auto, recht langsam, scheint einen Moment hinter mir zu bleiben obwohl kein Gegenverkehr das Überholen erschwert hätte. Ein Hupen, ich denke mir: "Was ist denn das für ein Idiot, Rechthaber, ist doch Platz ohne Ende!" Da taucht neben mir ein Streifenwagen auf und der Herr Wachtmeister fuchtelt wild in Richtung Radweg, der an der Stelle nicht durch einen Grünstreifen, sondern durch einen Randstein von der Fahrbahn getrennt ist. Ich habe mir jedwede Reaktion verkniffen und bin einfach weiter gefahren. Zum Glück, bei der Diskussion hätte ich den kürzeren gezogen und unter Umständen ein Bußgeld riskiert (Nicht Benutzung eines benutzungspflichtigen Radweges: 20 Euro).

Ich war nämlich der festen Überzeugung, dass die Benutzungspflicht für Radwege nur für exklusive Radwege gilt, also die, die mit Zeichen 237 ausgeschildert sind:


Irgendwo habe ich das in den vergangenen Monaten gelesen. Vielleicht aber auch nicht. Denn auch für den gemeinsamen Fuß- und Radweg wie an der B51 zwischen Mettlach und Saarburg, Zeichen 240, gilt die Benutzungspflicht.


Ich habe mal etwas gegoogelt und es ist in der Tat so, Benutzungspflicht bedeutet, dass man da fahren MUSS, deshalb auch BenutzungPFLICHT. Daraus leitet sich auch gleichzeitig ein Verbot der Fahrbahnbenutzung ab. Und das Alles so ziemlich ohne wenn und aber. Nur wenn ein benutzungspflichtiger Radweg in absolut unbenutzbarem Zustand ist, darf man auf der Straße fahren, im Zweifel ist diese absolut-unbenutzbar Schwelle aber viel höher als die, die wir Rennradfahrer uns denken.
  • Schlaglöcher? Muss man langsam fahren. 
  • Fußgänger? Langsam fahren. 
  • Intervalle auf dem Radweg fahren. Eher nicht, muss man halt woanders trainieren, wo es keinen Radweg gibt, denn auf die Straße auszuweichen ist keine Alternative. 
  • Das Rennrad wiegt keine 11 Kilo? Das bezieht sich auf das Licht (Akku versus Dynamo). 
  • Das man einen Sport ausübt (Lizenz, Rennfahrer und so..) spielt keine Rolle. 

Mann kann es drehen und wenden, ein Fahrrad ist ein Fahrrad und damit muss man diese komischen Radwege benutzen. Natürlich gibt es Ausnahmen, die für Rennradfahrer aber selten relevant sind. Ich rede hier auch nur von Radwegen ausserhalb von Städten die parallel zu den Straßen verlaufen. 

Ah, die Ausnahmegenehmigung! Das gab es vielleicht mal vor 30 Jahren, ich kann mich daran erinnern als Schüler Fahrer mal so eine Kopie dabei gehabt zu haben, aber heute ist es aussichtslos so etwas zu bekommen. Hier ein guter Artikel dazu.

Wenn man den Wikipedia Artikel dazu liest, bekommt man echt graue Haare (als ob ich nicht schon genug hätte). Was für ein Regelwerk, sich daran immer zu halten ist als Rennradfahrer der den  öffentlichen Verkehrsraum nutzt unmöglich.

Die einzige wirkliche und auch unter anderen Gesichtspunkten beste Möglichkeit der Radwege Benutzungspflicht zu entgehen ist der geschlossene Verband! Ab 16 Fahrern darf man auf die Straße und dort auch noch zu zweit nebeneinander und der letzte darf bei Rot über die Ampel fahren. 

Fazit: In Zukunft vielleicht noch etwas defensiver sein, wenn die Besserwisser und Rechthaber in ihren stinkenden Blechkisten mich auf den Radweg schicken wollen.

Links:
Radsportbezirk Mittelfranken - Ausnahmegenehmigung
Wikipedia: Radverkehrsanlage, sehr umfangreich, auch International
Rad-Net: Eine Sammlung Radsport relevanter Gesetze und Regelungen