Mittwoch, 31. Dezember 2014

Auch eine nette Strava Info Grafik

Sisu [ˈsisu] ist ein finnischer Begriff, der eine angeblich nur den Finnen eigene mentale Eigenschaft bezeichnet. Das Wort gilt als unübersetzbar, kann aber mit „Kraft“, „Ausdauer“ oder „Beharrlichkeit“, auch „Unnachgiebigkeit“ oder „Kampfgeist“ besonders in anscheinend aussichtslosen Situationen wiedergegeben werden. Als kulturelles Konzept ist Sisu für Finnland in hohem Maße identitätsstiftend. (Quelle: Wikipedia)

Sisu ist aber der Name eines neuen Webservices, der die GPS Tracks von Strava nimmt und in eine sehr schöne Indografik kippt. Kann man auch für 40 GBP als DIN A3 Druck bestellen. Sieht klasse aus wie ich finde.


Hier geht es zu der Webseite, neben Strava funktioniert das Ganze auch mit Runkeeper. 

Das war der letzte Unterlenker Post 2014. Ich wünsche euch allen einen Guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2015 und vor allem: Immer Rückenwind und Zug auf der Kette. Pedal hard!

Dienstag, 30. Dezember 2014

Strava Movie 2014



Wenn ihr euren eigenen Strava Film erstellen wollt, einfach diesem Link http://2014story.strava.com/ folgen und anmelden. Der Rest geht von alleine.

Montag, 29. Dezember 2014

The perfect hour

Die Radhersteller und Rennställe habe den Stundenweltrekord als Marketing Vehikel entdeckt und rühren die große Werbetrommel. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, denn darum geht es ja im Profisport: Spektakel. Jetzt gibt es sogar eigene Stundenweltrekord-Popsongs. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob ich von diesem hier schneller oder langsamer fahren würde. Was meint ihr?


Stundenweltrekord auf unterlenker.com hier, hier und hier

Echo H2 Sensor - Laktat Sensor

Vor einer Weile habe ich hier über eine Kickstarter Kampagne geschrieben, bei der ein Gerät zur mobilen Laktat Messung ge-crowdfunded wurde. Auf Indigo läuft noch bis zum 3. Februar eine Kampagne für einen Sensor, der nicht nur Laktat, sondern auch den Wasserhaushalt, die Energieaufnahme und -verbrauch, den Puls, die Haut- und Umgebungstemperatur und alle möglichen Bewegungsparameter misst.

Das ganze besteht aus zwei Teilen, einem Sensor (Echo) und einem biochemischen Pflaster (H2). Letzteres misst Laktat, Wasserhaushalt und die Energieaufnahme und -verbrauch über den Schweiß. Diese Daten werden an den Echo Sensor weitergegeben, der die übrigen Daten erhebt und alles an die App auf dem Smartphone weitergibt oder auch eine Zeitlang speichern kann. Es wird also nicht notwendig sein, immer ein Smartphone dabei zu haben. Wie ich auf Nachfrage erfahren habe, ist eine Anbindung an Garmin und Suunto Geräte für einen späteren Zeitpunkt geplant.


Der Sensor ist unbegrenzt zu verwenden und kann über ein USB Kabel aufgeladen werden. Das Plaster kann bis zu sieben Tage am Stück getragen werden, danach sind die biochemischen Prozesse verbraucht und liefern keine belastbaren Ergebnisse mehr.

Die Firma dahinter ist ein Start-Up namens Kenzen und stammt aus San Francisco. Die zugrundeliegende Technologie wurde in der Schweiz entwickelt. Wie so etwas Kleines solch eine Menge an Daten, die darüber hinaus auch genau sein sollen, erheben kann, ist mir ein Rätsel. Zauberei! Oder, wie Kenzen selber sagt: Rocketscience!

Das Early Bird Paket kostet 89 USD + 15 USD für den internationalen Versand. Für rund 85 Euro bekommt man voraussichtlich im Juni 2015 den Echo Sensor, eine Ladekralle, 20 H2 Pflaster und die App inclusive aller zukünftigen Funktionen. Ersatzpflaster sollen 15 USD (10 Stück) bzw. 25 USD (20 Stück) kosten.

Ob der zugesagte Termin eingehalten werden kann ist bei Crowdfunding Kampagnen ja immer so eine Sache, warten wir mal ab. Nachdem ich bei dem BSX Sensor zu spät war, habe ich mich diesmal getraut und habe mich mal beteiligt. Ich bin wirklich gespannt. Wenn das Gerät hält was es verspricht wäre das für die Trainingssteuerung wirklich sehr interessant. Ich werde berichten.


Hier geht es zur Homepage von Kenzen.
Hier geht es zur Indigo Kampagne.
Und hier ist ein Blog Artikel, der auf die Unterschiede zwischen BSX Insight und Echo H2 eingeht.

Samstag, 27. Dezember 2014

The Road Not Taken

Two roads diverged in a yellow wood,
And sorry I could not travel both
And be one traveler, long I stood
And looked down one as far as I could
To where it bent in the undergrowth;

Then took the other, as just as fair,
And having perhaps the better claim,
Because it was grassy and wanted wear;
Though as for that the passing there
Had worn them really about the same,

And both that morning equally lay
In leaves no step had trodden black.
Oh, I kept the first for another day!
Yet knowing how way leads on to way,
I doubted if I should ever come back.

I shall be telling this with a sigh
Somewhere ages and ages hence:
Two roads diverged in a wood, and I—
I took the one less traveled by,
And that has made all the difference.

by Robert Frost

Heute mal etwas Kultur. Die letzten beiden Zeilen und der Titel dieses Gedichtes von Robert Frost werden gerne von über den Radsport Schreibenden verwendet. Und von vielen anderen auch. Ich bin in der letzten Zeit öfter darauf gestoßen. In der Wikipedia gibt es eine gute Erläuterung und hier zwei Übersetzungen ins Deutsche.

Heute habe ich die weniger bereiste Straße genommen. Und das war in der Tat der Unterschied zwischen einem Abenteuer, einer echten Herausforderung und dem langweiligen Abspulen von Kilometern. Vergangene Nacht gab es den ersten Schnee diesen Winters, 20 cm weiße, nasse Pampe. Kein Wetter bei dem man ohne Not das Haus verlässt, eigentlich. Die Festive 500 Fahrt ist daher auch ausgefallen. Geplant war eine Tour in die Dämmerung und durch den Hochwald, "Climbing in the dark". Aber daran war nicht zu denken. 

Also ein Solo, immer der Nase nach. In Saarhausen konnte ich der Versuchung dann nicht widerstehen und bin von der nassen, aber Schnee freien Strasse abgebogen, durch das Forstgut Hundscheid hinauf auf die Höhe. Der Anstieg hat zwei Teile, zusammen 4,3 Kilometer und 340 Höhenmeter (Teil1, Teil2). Die Strasse, oder das was davon übrig ist, lässt sich im Sommer gerade noch so mit dem Strassenrad bezwingen, besser ist aber ein Crosser. 

Heute hat mich dieser Berg fast bezwungen. Irgendwann versanken Reifen und Felgen im Schnee, die Kette vereiste, das Tretlager war ein einziger weißer Klumpen. Aus dem Sattel und das Hinterrad drehte durch, also sitzenbleiben, das Vorderrad sprang hin und her, die Trittfrequenz sank immer weiter und dann war es so weit. Ich stieg ab. Das gab es schon lange nicht mehr! Aber selbst das Schieben war nicht so einfach. Der Schnee zwischen Reif und Schutzblech blockierte das Hinterrad. Also tragen, ist ja ein Crosser! So stapfte ich also durch den Schnee, mit dem Rad auf der Schulter. 

Schön war es, so weiß, so sauber, und, nachdem ich zu Atem kam, so ruhig. Kein Ton war zu hören. Nur ab und an ein Knacken von Ästen, die dem Gewicht des Schnees nachgaben. Lautlose Flocken. Unberührter Schnee bedeckte den Weg vor mir (Hinter mir sah es nicht mehr so schön aus). Zwei Rehe ergriffen die Flucht. Winter-Wonderland!

Selbst als es endlich wieder flacher wurde auf dem Weg zwischen Forstgut und Straße, war das mit dem Fahren nicht so einfach. Das Rad wollte einfach nicht in der vereisten Fahrspur bleiben. Aber schlussendlich kam ich oben an. So einfach lasse ich mich nicht ins Bockshorn jagen, von einem lumpigen Berg und etwas Schnee, ha! Und ganz sooo schlimm war es dann ja auch nicht.

Der Rest war dann fast geschenkt. Abwärts auf Asphalt. Nass, kalt, Eisregen im Gesicht, Brille beschlagen, Helm vereist. Wie es halt so ist wenn man im Winter Rad fährt.













Donnerstag, 25. Dezember 2014

Gran Fondo No 12

So, jetzt habe ich sie alle Zwölf absolviert, die Strava Gran Fondos. Elf mal 130 und ein mal 160 km. Warum es im März 160 km waren, danach aber wieder 130 km, darüber kann ich nur spekulieren. In der Ankündigung im März hieß es:

In the third Challenge of the Gran Fondo series, Strava is increasing the distance and challenging you to ride 160 kilometers (99.4mi) in one ride between March 1st and March 31st.

Vielleicht war die Distanz dann doch zu lang und wurde nur von deutlich weniger Fahrern beendet? Hat das den Trikot Verkauf einbrechen lassen? Der März war auch der Monat, in dem das Trikot erstmal von Cuore kam, nicht mehr von Castelli, aber immer noch 109 USD kostete. Im April hieß es dann:

In the fourth Challenge of the Gran Fondo series, Strava is returning back to the original distance and challenging you to ride 130 kilometers in one ride between April 1st and April 30st.

Dabei bleib es dann bis zum Ende des Jahres. Im März hatte ich damit gerechnet, dass irgendwann auch noch 200 km gefahren werden müssen. Ab Juli stieg der Preis für das Challenge Trikot dann auf 120 USD.

Zum Abschluss des Jahres und mit Rücksicht auf meine derzeit eher bescheidene Form habe ich heute mal die klassische Weltkultur-Erbe Tour entlang der Saar gewählt. 50 km raus - 50 km rein. Flach. Die Festive 500 hat zusätzlich für einige Mitfahrer gesorgt, so dass wir zeitweise fast ein Peloton waren. Ab Merzig waren wir zu siebt, in Liesdorf haben wir dann noch die Überherrn Combo getroffen und waren dann Elf Mann. Windschatten!! Sehr gut, konnte man sich mal ein bisschen ausruhen.
Auf dem Rückweg wurde die Gruppe dann wieder kleiner, als nach und nach Fahrer abgebogen sind um den Heimweg in Angriff zu nehmen. In Fremerssdorf haben wir Erwin verloren und 10 Minuten später festgestellt, dass der Gute einen Platten hatte und die Luftpumpe nicht so wollte wie sie sollte. Hätte ich besser mal früher auf mein Handy geschaut. Also wieder zurück und nach einem weiteren Schlauchwechsel ging es dann weiter. In Dreisbach und mit 120 km auf der Uhr sprang meine Tankanzeige auf null, aber Erwin hat mich mit einem Cappuccino gerettet. Dankeschön! Anschliessend haben wir Thomas von der Leine gelassen, der um drei in Fürweiler sein wollte und dafür 20 km und stramme 500 Höhenmeter in 45 Minuten zu absolvieren hatte.











Mittwoch, 24. Dezember 2014

Merry Christmas!

Ich wünsche euch allen ein frohes Fest! Merry Christmas!



Montag, 22. Dezember 2014

Unterlenker Tours rides the Festive 500 (Update)

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und es wird höchste Zeit die Jahreskilometerleistung noch ein wenig aufzubessern. Da kommt die Festive 500 genau richtig.


Die aktuelle Wettervorhersage hält bis zum Jahresende von allem etwas bereit, Sonne, Regen, Schnee, Dezember Grau in Grau und Temperaturen kurz über dem Gefrierpunkt. Soll ja auch nicht zu einfach werden!


Wie in den letzten Jahren gilt auch dieses Jahr, wer an der Festive 500 offiziel teilnehmen will, macht das am besten via Strava.  Man kann aber auch einfach so fahren und auf den Rapha Aufnäher pfeifen. Gezählt werden die Kilometer die zwischen dem 24. und dem 31. Dezember gefahren werden. Hometrainer gilt nicht, man muss sich schon den Widrigkeiten des Wetters aussetzen. Ob man dabei zehn Touren à 50 km oder eine Rondoneur Tour über die kompletten 500 km am Stück fàhrt, ist dabei jedem selber überlassen. Da mir im Dezember die Strava Gran Fondo Challange noch fehlt, wird eine Fahrt über 130 km dabei sein, ansonsten habe ich mir es so gedacht:

Abfahrt jeweils an der Stadthalle in Merzig. Grundsätzlich wird auf der Straße gefahren, allerding hätte ich da auch die ein oder andere "Gravelroad" im Sinn, aber das kommt auch auf die Mitfahrer drauf an. Ein Schnitt von 27 km/h 25 km/h sollte drin sein.

24.12., Mittwoch, Heiligabend 13:00

80 km, 3 Stunden, Zick-Zack zwischen dem Hausstadter Tal und der Prims

25.12., Donnerstag 9:00

Das sollte laut Wetterbericht der beste Tag sein, trocken, etwas Sonne und 5 Grad. Das bedeutet: Gran Fondoooo !!!!
130 km, 5 Stunden, Über den Saargau und durch den Hochwald retour. 2000 Höhenmeter? oder: Die Weltkulturerbe Tour. Die Saar hoch bis nach Frankreich und zurück. Ungefähr 200 Höhenmeter. (gesamt 210)

26.12., Freitag 9:00

90 km über die Höhen des Saargaus (gesamt 300)

27.12., Samstag 15:00

90 km durch den Hochwald, Climbing in the Dark Ride! (gesamt 390)

28.12., Sonntag 9:00

Wenn alles wie geplant von statten geht, fehlen nur 110 km um die 500 voll zu machen. Je nach dem was wir am 25.12. gefahren sind, könnte man hier die jeweils andere Tour fahren. (gesamt 500)

29.12., Montag

Da muss ich arbeiten und mache eine Pause

30.12., Dienstag 7:00 / 17:00

Da muss ich auch arbeiten, fahre aber vl. mit dem Rad zur Arbeit, Das wären dann auch 120. Vielleicht holt mich ja jemand für den Heimweg ab? Nö, kein Radfahren heute, es fehlen auch nur noch 40 km. Das sollte morgen ja zu schaffen sein!

31.12., Mittwoch 9:00 12:30

Finale. Je nach Lust, Laune, Wetter und Kilometerstand! Vielleicht auch nur eine Cappuchino End of Year Tour und dafür am 1.1. ein New Year Ride?

Vielleicht kommt es aber alles ganz anders. Weil das Wetter, die Beine oder die Motivation schlechter oder besser sind als gedacht. Ich wuerde mich über zahlreiche Mitfahrer freuen. Kurzfristige Updates gibt es auf Twitter unter dem Hashtag #ULTF500 (Unterlenker Tours Festive 500) und für die Stravaisten im Strava Unterlenker-Tours Club.

Update 25.12.: Ich musste feststellen, dass der anvisierte Schnitt von 27 km/h reines Wunschdenken waren. 25 km/h sind schon ambitioniert. Alles die C-Trainer Ausbildung schuld. Jetzt weiss ich zwar wie man trainiert, habe aber selber nix mehr drauf!

Sonntag, 21. Dezember 2014

Rekordjagd

Hui, jetzt kommt aber Bewegung in den Stundenweltrekord. Nachdem Jens Voigt als erster Fahrer nach der Regeländerung den Stundenweltrekord von der Straße Bahn aufgelesen hat und kurze Zeit später von Matthias Brändle enttrohnt wurde, gibt es jetzt gleich drei Aspiranten die Anfang 2015 den ultimativen Rekord im Radsport jagen werden.
  •  Jack Bobridge, UCI Continental Team Budget Forklifts, 25 Jahre, Australier, 31. Januar, Darebin International Sports Centre Velodrom, Melbourne > cyclingtips
  • Rohann Dennis, BMC, 24 Jahre, Australier, 8. Februar, Velodrome Suisse, Granges > Cyclingnews
  • Alex Dorwsett, Movistar, 26 Jahre, Brite, 27. Februar, Lee Valley Velopark Velodrome, London > road.cc (auf Canyon!)
Und auch bei den Frauen macht sich jemand bereit, den elf Jahre alten Rekord von Leontien van Moorsel zu brechen:
  • Sarah Storey, 37 Jahre, 28. Februar, Lee Valley Velopark Velodrome, London > VelonewsWikipedia
Und dann stehen da ja noch die ganz Großen wie Bradley Wiggins, Fabian Cancellara und "unser" Tony, the Panzerwagen Martin aus.


Links:

Samstag, 20. Dezember 2014

#HBD40BHO


Yeah, das Beste kommt erst!
Das hier habe ich von einem Leser meinem längsten und besten Freund bekommen.
 DANKESCHöN!