Samstag, 23. November 2013

Kreuz und Quer auf dem Saargau

Bin heute eine 50 km Samstag-Nachmittag-Runde über den Saargau gefahren. Kurz und Knackig. Berge, Wind, noch mehr Wind, Fernsicht satt. Schön wars.

Von Merzig ging es zunächst flach die Saar abwärts, einige Kilometer zum einrollen. In Dreisbach links ab nach Nohn, (Segment 2145574), ein schöner Berg, 2,2 km gleichmäßige Steigung von durchschnittlich 5,8 %, rollt aber recht schlecht, der Asphalt hat schon bessere Zeiten gesehen. In Nohn folgt eine kurze Abfahrt und es geht weiter aufwärts bis nach Orscholz. Das war es erstmal mit der Kletterei, jetzt geht es wellig weiter Richtung Tünsdorf. Linkerhand können wir zum ersten mal auf dieser Tour den Blick in die Ferne schweifen lassen, über das Saartal hinweg bis in den Hochwald. Bevor es abwärts geht biegen wir rechts ab auf einen asphaltierten Forstweg. Danach ein kurzes Stück Strasse und wieder rechts ab in den Wald. So geht es weiter: asphaltierte Feldwege, Nebenstraßen, rechts, links, auf und ab, Gegenwind und Rückenwind im steten Wechsel, kaum Verkehr. 


In Büschdorf folgen wir der Landstrasse Richtung Tünsdorf (schon wieder) und biegen (schon wieder) vor der Abfahrt rechts ab und kommen zu dem höchsten Punkt der Strecke auf 451 Meter. Und wieder haben wir eine fantastische Fernsicht, links der Saargau, der Hochwald, Grün soweit das Auge reicht. Rechts tut sich der Blick nach Frankreich auf. Lothringen, die Landschaft nicht so hügelig wie auf der anderen Seite, mehr Landwirtschaft. 

Weiter gehts es entlang der Deutsch-Französchen Grenze. Rechts und links des Weges stehen die "Steine an der Grenze", ein internationales Bildhauersymposium. Nach einer kurzen, steilen Abfahrt durch Büdingen sind wir bald wieder an der Saar. Am Ende stehen 55 km und 730 Höhenmeter auf dem Zähler. Not too bad, für Samstag Mittag!














Und da das Strava Applet aus irgendeinem Grund die Karte nicht anzeigt, hier auch noch mal die Tour bei Garmin Connect.

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