Freitag, 13. Dezember 2013
Jan-Eric, wir kommen!
Flüge und Unterkunft sind gebucht. MA-13 wir kommen. Nur noch fünf Monate Vorfreude und wir sind "Zuhause bei Radsportlern". Jan-Eric, pump schon mal die Räder auf und öl die Ketten!
Samstag, 7. Dezember 2013
Der erste Schnee
Donnerstag, 5. Dezember 2013
How to: Pulsuhr am Lenker
Ich finde es inzwischen sehr angenehm gar keinen Computer mehr am Lenker zu haben, sondern trage die Pulsuhr einfach am Handgelenk, wo sie hingehört. Es ist gar nicht notwendig die ganze Zeit und ohne Unterlass auf die Anzeige zu starren. Bei dem ein oder anderen Intervall ist das schon mal doof, wenn man dann alle fünf Sekunden den Arm drehen muss, um zu sehen, wann die Schinderei endlich vorüber ist, aber alles hat seinen Preis. Wenn man die Uhr dann doch mal am Lenker haben möchte, kann man so einen tollen, unförmigen Halter kaufen, der den halben Lenker einnimmt und ungefähr so dick wie ein Arm ist. Was wohl der Sinn des Ganzen sein soll. Irgendwo im Keller habe ich noch so ein Ding rumliegen.
Aber es geht auch viel einfacher und eleganter. Es braucht nämlich gar keinen Halter, die Uhr hat ein Armband und der ist Halter genug. Vielleicht kennt ihr den Trick schon, falls nicht, so gehts:
Aber es geht auch viel einfacher und eleganter. Es braucht nämlich gar keinen Halter, die Uhr hat ein Armband und der ist Halter genug. Vielleicht kennt ihr den Trick schon, falls nicht, so gehts:
| So ungefähr würde es mit Halter aussehen. |
| Zunächst das lange Ende des Armbandes durch die Schlaufe stecken |
| und soweit durchziehen, bis das kurze Ende parallel zum Gehäuse ist. |
| Jetzt das lange Ende des Armbandes um den Lenker wickeln und wie üblich schliessen. |
| Voilà |
Ein weiter Vorteil ist, die Uhr lässt sich auf dem Lenker einfach nach hinten drehen. Manchmal will ich am Berg (wenn ich gerade auf der Jagd nach einem KOM bin), meinen Puls vielleicht gar nicht sehen. Zack, ausgeblendet. Nach vorne / unten wird die Uhr durch den Bremszug gehalten.
Die Credits für diesen Trick gehen übrigens an Klaus M, der mir das vor bestimmt 25 Jahren gezeigt hat. Merci, Alda!
Mittwoch, 4. Dezember 2013
Festive 500 2013
Heute hat Rapha die Ankündigung zur Festive 500 veröffentlicht. Wie in den letzten Jahren geht es auch 2013 darum zwischen den Tagen, genauer vom 24. bis zum 31. Dezember 500 km auf dem Rad zurück zu legen.
Dabei gibt es drei Komponenten:
- Die Herausforderung: raus gehen und Radfahren, bestenfalls (weil heldenhafter) mit schlechtem Wetter, Kälte, Schnee, Regen, "europäische Weihnachten" halt
- Der Strava-Wettbewerb, wer die meisten Kilometer zurück legt (also das zwei, drei, vierfache) oder wer als erster über die 500 km kommt. Letzteres schaffen Einige schon am ersten Tag. Strava dient auch als Beweis, tatsächlich die 500 km zurückgelegt zu haben. Wer es schafft bekommt nämlich einen tollen Aufnäher.
- Die Dokumentation des ganzen via Strava, Facebook, Twitter, Instagram, Youtube, Blog und / oder Briefpost unter dem Hashtag #festive500.
Sonntag, 1. Dezember 2013
Test: Mavic Termo Plus Überschuhe
Der Winter steht vor der Tür, es wird kalt und ungemütlich und auf dem Trainingsplan steht GA, GA, GA. Eigentlich zwei Dinge die nun wirklich nicht zusammenpassen: schlechtes Wetter, Kälte und lange Touren. Aber die Basis muss ja irgendwoher kommen. Damit die Füsse dabei nicht allzu kalt werden, dachte ich mir es wäre an der Zeit meine alten Neoprenüberschuhe doch mal auszutauschen.
Der Internet Händler meines Vertrauens führt unter der Kategorie Überschuhe erstaunliche 214 Positionen. Ich wollte ein Straßen Modell und so warm wie es nur geht. Nach einigem Stöbern fiel meine Wahl auf die Mavic Termo Plus. Damit es auch wirklich warm bleibt, habe ich noch zwei mal Wintersocken mitgeordert, einmal Inferno und einmal Termo Socks.
Der Überschuh besteht nicht wie üblicherweise aus Neopren sondern aus einem Softshell Material, das erstaunlich dünn ist. Bei Neopren kommt es ja gerne vor, dass das Material durchgescheuert wird. Meistens durch die ständige Reibung an der Kurbel, was durch das recht dicke Material begünstigt wird. Das sollte bei dem Mavic Überschuh nicht passieren.
Details:
Über die Termosocke lässt sich nicht viel sagen, etwas dicker, stabil, sauber verarbeitet. Die Inferno Socke ist noch mal eine Nummer flauschiger und dicker und besitzt ein Gewebe mit Kupferfasern, das die Wärme reflektieren soll und so noch wärmer hält. Ob das jetzt wirklich an den fünf Gramm Kupfer (oder wie viel auch immer) liegt oder einfach daran, dass das Gewebe dicker ist kann ich nicht sagen. Aber zwischen dem ganzen Stahl, Alu und Carbon sind Kupfer Socken doch mal 'ne nette Ergänzung.
Der Internet Händler meines Vertrauens führt unter der Kategorie Überschuhe erstaunliche 214 Positionen. Ich wollte ein Straßen Modell und so warm wie es nur geht. Nach einigem Stöbern fiel meine Wahl auf die Mavic Termo Plus. Damit es auch wirklich warm bleibt, habe ich noch zwei mal Wintersocken mitgeordert, einmal Inferno und einmal Termo Socks.
Der Überschuh besteht nicht wie üblicherweise aus Neopren sondern aus einem Softshell Material, das erstaunlich dünn ist. Bei Neopren kommt es ja gerne vor, dass das Material durchgescheuert wird. Meistens durch die ständige Reibung an der Kurbel, was durch das recht dicke Material begünstigt wird. Das sollte bei dem Mavic Überschuh nicht passieren.
Details:
- Der Reißverschluss sitzt hinten. Wenn dieser geschlossen ist wird der Schiebekörper von einer kleinen Lasche abgedeckt und gehalten, so dass sich der Reisverschluss während der Fahrt nicht von alleine öffnen kann.
- Der Reißverschluss ist nicht mit einer Leiste hinterlegt. Im Regen könnt das ein Schwachpunkt sein.
- Die Sohle besteht aus einem glatten, Kunstleder ähnlichen Material.
- Die Aussparungen für die Schuhplatte und die Ferse sind stabil eingefasst. Auch die Zehenkappe macht einen sehr stabilen Eindruck.
- Der Überschuh hat zwei besondere Features, die ihn aus der Masse herausheben: Das ist einmal eine Öffnung an der Seite, über die der Ratschenverschluss des Schuh's zugänglich ist und somit während der Fahr justiert werden kann und
- eine Tasche über dem Vorderfuß. Diese Tasche hat zwei Aufgaben, die doppelte Lage Softshell bietet zusätzliche Isolation an der Stelle, an der es zuerst kalt wird und (das ist der Clou) hier kann man ein Heizkissen reinstecken wenn es besonders kalt wird.
Der Überschuh lässt sich gut anziehen. Ich habe Fizik Schuhe in 43,5 und den Termo Plus in L. Das sitzt wie angegossen. Durch den engen Schnitt und das dünne Material sieht das ganze sehr elegant aus und trägt nicht so dick auf wie Neopren Überschuhe.
Die Socken
Auf der Strasse
Nach den ersten beiden 100 km Touren bei Temperaturen zwischen drei und fünf Grad konnte ich bisher nicht über eiskalte Füße klagen. Der rechte Fuß (der wird bei mir immer zuerst kalt) war teilweise zwar kalt, aber insgesamt war es noch weit im erträglichen Bereich. Den "Termo-Boost" (Heizkissen) habe ich mir mal für die wirklich kalten Tage (Schnee und 0°) aufgehoben. Auf den Bildern gut zu sehen: Die Termo Plus machen 'nen schlanken Fuß.
Ich hoffe es wird noch eine Weile dauern, bis ich die Überschuhe bei Eis und Schnee testen kann, wenn es aber so weit ist, werde ich berichten, wie sie sich unter diesen Bedingungen schlagen.
Montag, 25. November 2013
Samstag, 23. November 2013
Kreuz und Quer auf dem Saargau
Bin heute eine 50 km Samstag-Nachmittag-Runde über den Saargau gefahren. Kurz und Knackig. Berge, Wind, noch mehr Wind, Fernsicht satt. Schön wars.
In Büschdorf folgen wir der Landstrasse Richtung Tünsdorf (schon wieder) und biegen (schon wieder) vor der Abfahrt rechts ab und kommen zu dem höchsten Punkt der Strecke auf 451 Meter. Und wieder haben wir eine fantastische Fernsicht, links der Saargau, der Hochwald, Grün soweit das Auge reicht. Rechts tut sich der Blick nach Frankreich auf. Lothringen, die Landschaft nicht so hügelig wie auf der anderen Seite, mehr Landwirtschaft.
Und da das Strava Applet aus irgendeinem Grund die Karte nicht anzeigt, hier auch noch mal die Tour bei Garmin Connect.
Von Merzig ging es zunächst flach die Saar abwärts, einige Kilometer zum einrollen. In Dreisbach links ab nach Nohn, (Segment 2145574), ein schöner Berg, 2,2 km gleichmäßige Steigung von durchschnittlich 5,8 %, rollt aber recht schlecht, der Asphalt hat schon bessere Zeiten gesehen. In Nohn folgt eine kurze Abfahrt und es geht weiter aufwärts bis nach Orscholz. Das war es erstmal mit der Kletterei, jetzt geht es wellig weiter Richtung Tünsdorf. Linkerhand können wir zum ersten mal auf dieser Tour den Blick in die Ferne schweifen lassen, über das Saartal hinweg bis in den Hochwald. Bevor es abwärts geht biegen wir rechts ab auf einen asphaltierten Forstweg. Danach ein kurzes Stück Strasse und wieder rechts ab in den Wald. So geht es weiter: asphaltierte Feldwege, Nebenstraßen, rechts, links, auf und ab, Gegenwind und Rückenwind im steten Wechsel, kaum Verkehr.
Weiter gehts es entlang der Deutsch-Französchen Grenze. Rechts und links des Weges stehen die "Steine an der Grenze", ein internationales Bildhauersymposium. Nach einer kurzen, steilen Abfahrt durch Büdingen sind wir bald wieder an der Saar. Am Ende stehen 55 km und 730 Höhenmeter auf dem Zähler. Not too bad, für Samstag Mittag!
Und da das Strava Applet aus irgendeinem Grund die Karte nicht anzeigt, hier auch noch mal die Tour bei Garmin Connect.
Montag, 18. November 2013
Go out and ride
Bin gerade auf ein tolles Video passend zum tristen November Wetter gestoßen:
Pici-Bici.com: Go Out And Ride from Pici Bici on Vimeo.
Sonntag, 17. November 2013
Echtes Essen für echte Radfahrer
Jetzt wird's wieder kalt draussen und die Touren länger (Grundlagenausdauer!!) und da ist es doch ganz gut Energienachschub im Trikot zu haben. Zur Sicherheit. Dabei gilt natürlich Regel #91 "No Food On Training Rides Under Four Hours". Ich habe heute zwar schon nach 2,5 Stunden gegessen, aber nur um diesen Blogpost schreiben zu können. Ich hoffe Johann wird darüber hinwegsehen. Die Frage um die es hier gehen soll ist auch vielmehr, was in die Trikottasche kommt.
Mein Sohn (9) hat meine Mutter vor kurzem überredet, ihm Powerbar Riegel zu kaufen (Für ne 20 KM Tour mit meinem Vater). Ich dachte nur WTF?? Meine Mutter hätte mit sonst etwas erzählt wenn ich nach einem "Müsliriegel" für über fünf Mark gefragt hätte. Und natürlich ist was übrig geblieben und ich habe es probiert. Sollte wohl nach Waldfrucht oder so schmecken, zumindest die Farbe hat drauf hingedeutet. Die Konsistenz ist ja eher wie gepresste Pappe und die Zutatenliste episch. Habe leider kein Foto gemacht.
Also was stattdessen? Das Beste, ohne Frage: Bocadillo, Sandwich, Stulle oder wie wir im Saarland sagen: 'ne Schmier. Bocadillo hört sich klar am Besten an, bleiben wir dabei. Dazu Magdalenas und Vitamine - Vitamine - Vitamine: Apfelschnitzen.
Interessant ist es, die Nährwerte mal zusammenzurechnen und mit dem klassischen Powerbar für unterwegs zu vergleichen. Die folgende Tabelle erhebt keinen Anspruch auf wissenschaftliche Genauigkeit, sollte ich mich verrechnet haben, freue ich mich über Hinweise.
Um also die gleiche Energie zu bekommen, hätte ich fast DREI !! Powerbars essen müssen. Wenn ich statt der Kuchen ne Banane genommen hätte, wäre das Fett auch ausgeglichener. Gut, ich habe jetzt keine der geheimen, super-rafinierten, Ausdauer steigernden Spezialzutaten, aber ob ich von denen wirklich schneller bin? Naja, ich wage es mal zu bezweifeln.
Ach so, was zum trinken: Vielleicht etwas speziell, aber ich schwöre drauf. Leuchtet halt nicht im dunkeln und ist kostenlos: Heilwasser aus Bietzen Mineralstoffe satt, ne Menge Natrium, aber das schwitzt sich raus. Keine Krämpfe, keine Trinkflaschen-Schnorrer mehr, und im Gegensatz zu Pulver Zeugs auch "Über-den-Kopf-Schütt" tauglich.
Was habt Ihr dabei? Freu mich über Kommentare!
Quelle Powerbar Nährwertgedöns: http://www.powerbar.de/#produkte
Mein Sohn (9) hat meine Mutter vor kurzem überredet, ihm Powerbar Riegel zu kaufen (Für ne 20 KM Tour mit meinem Vater). Ich dachte nur WTF?? Meine Mutter hätte mit sonst etwas erzählt wenn ich nach einem "Müsliriegel" für über fünf Mark gefragt hätte. Und natürlich ist was übrig geblieben und ich habe es probiert. Sollte wohl nach Waldfrucht oder so schmecken, zumindest die Farbe hat drauf hingedeutet. Die Konsistenz ist ja eher wie gepresste Pappe und die Zutatenliste episch. Habe leider kein Foto gemacht.
Also was stattdessen? Das Beste, ohne Frage: Bocadillo, Sandwich, Stulle oder wie wir im Saarland sagen: 'ne Schmier. Bocadillo hört sich klar am Besten an, bleiben wir dabei. Dazu Magdalenas und Vitamine - Vitamine - Vitamine: Apfelschnitzen.
| An Brot geht so ziemlich alles. Milchbrötchen lassen sich besser kauen. Vollkornbrötchen halten länger vor. Schwarzbrot, naja, vielleicht nicht unterwegs. |
| Besser wäre wahrscheinlich Schinken, war aber keiner da. Marmelade und Käse würde auch gehen. |
| Erst wirklich gut wenn es mehrere Stunden in der Trikottasche war. Yummy! |
Um also die gleiche Energie zu bekommen, hätte ich fast DREI !! Powerbars essen müssen. Wenn ich statt der Kuchen ne Banane genommen hätte, wäre das Fett auch ausgeglichener. Gut, ich habe jetzt keine der geheimen, super-rafinierten, Ausdauer steigernden Spezialzutaten, aber ob ich von denen wirklich schneller bin? Naja, ich wage es mal zu bezweifeln.
Ach so, was zum trinken: Vielleicht etwas speziell, aber ich schwöre drauf. Leuchtet halt nicht im dunkeln und ist kostenlos: Heilwasser aus Bietzen Mineralstoffe satt, ne Menge Natrium, aber das schwitzt sich raus. Keine Krämpfe, keine Trinkflaschen-Schnorrer mehr, und im Gegensatz zu Pulver Zeugs auch "Über-den-Kopf-Schütt" tauglich.
Was habt Ihr dabei? Freu mich über Kommentare!
Quelle Powerbar Nährwertgedöns: http://www.powerbar.de/#produkte
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