Dienstag, 16. August 2016

Unterlenker Give-Away

Letzte Woche habe ich über mein vorgezogenes Saisonende geschrieben. Bekanntlich ist ja nichts so schlecht, dass es nicht für etwas anderes gut wäre. So ein Urlaub auf einer Nordseeinsel ganz ohne Berge, nennenswerte Straßen und Trainingsverpflichtungen ist wirklich sehr entspannend, dass muss man schon sagen. Ausschlafen, Frühstück um 10, Zeitung lesen, mit den Kindern auf den Spielplatz fahren (immerhin mit dem Rad), Mittagessen, dann an den Strand, in der Nordsee baden, Sandburgen bauen, Eis essen, Lesen, Abendessen, Drachen steigen lassen, .... Ja, so lässt sich das Leben ertragen. Wenn es wieder zurückgeht wird neben den Schmerzen im Bein (hoffentlich) aber wahrscheinlich auch der letzte Rest meiner Form verschwunden sein. Um gar nicht erst auf dumme Gedanken eines Last-Minute Trainings zu kommen und zu versuchen zu retten, was nicht mehr zu retten ist gebe ich meine Startplätze für die Charly Gaul Cyclosportiv und das Bergzeitfahren am Bourscheider her.

Die Charly Gaul Cyclosportiv findet bereits zum 27. Mal statt. Start und Ziel ist in Echternach in Luxembourg. Ich bin (natürlich) für die lange Strecke gemeldet: 157 km durch den Norden Luxembourgs mit 12 Bergen, hier 'Côte' genannt, sollten für gehörige Schmerzen in den Beinen sorgen. Start ist am Sonntag, dem 4. September um 9:00 auf dem Marktplatz in Echternach. In der Siegerliste finden sich übrigens einige prominente Einträge, 1995 hat ein gewisser Bjarne Riis, 1996 Jörgen Bo-Petersen und 2005 Ben Gastauer (als Junioren Fahrer!) gewonnen. Alle weitern Infos findet ihr auf der Homepage der Veranstaltung: LaCharlyGaul.lu.

 
Charly Gaul beim Giro. d'Italia 1995, Quelle: Wikipedia

Eine Woche später am 10. September (Samstags) findet das Bergzeitfahren Mam Velo de Buurschter rop statt. Alle Einzelheiten dazu hier. Ich bin für die Straßenvariante (es gibt auch ein MTB Rennen) gemeldet: 3,3 km und 237 hm. Einmal hoch, 10 Minuten leiden, oder auch etwas weniger, oder auch etwas mehr, ganz egal, es geht um den guten Zweck. Alle Erlöse der Veranstaltung gehen an die Foundation Kim Kirchen, die sich für benachteiligte Kinder einsetzt.

Die beiden Startplätze sind getrennt oder aber auch zusammen zu vergeben, und zwar an den Fahrer oder die Fahrerin mit dem besten Grund, warum er oder sie an dem jeweiligen Rennen teilnehmen möchte. Starten werdet ihr als "Team Unterlenker". Ihr könnt euren Grund in den Kommentaren hinterlassen oder mir eine Email schreiben an BorisHendrik(at)gmail.com. Ihr erhöht natürlich eure Chancen wenn Ihr versprecht nach der Veranstaltung ein paar Zeilen zu schreiben und mir Fotos zu senden. Ansonsten bin ich unbestechlich und werde den Zuschlag ganz und gar subjektiv vergeben.

Stichtag ist Samstag, der 27. August. Den Gewinner werde ich dann einen Tag später am Sonntag, dem 28. August bekannt geben.

Donnerstag, 11. August 2016

Fin de Saison

So, das war's. Meine Rad-Saison 2016 ist beendet und ich befinde mich jetzt seit Rad am Ring vor fast zwei Wochen in einer vorgezogenen Saisonpause. Und nein, ich werde nicht zum Cyclocross Fahrer, deren Saisonaufbau nach einer Sommerpause beginnt. Der Grund ist viel profaner. Vor guten sechs Wochen bin ich von der Leiter gestürzt. Das übliche halt: Gartenarbeit, auf einer zu kurzen Leiter auf wackeligem Untergrund zu weit nach oben gestiegen und dann auf dem schnellsten Weg nach unten nur mit dem linken Bein aufgekommen. Tja, da habe ich dann erst mal auf der Wiese gelegen und im wahrsten Sinne des Wortes ins Gras gebissen um nicht laut schreien zu müssen. Der erste Gedanke der mir durch den Kopf schoss war "Verdammt, da ist was gerissen, ich kann nicht zum Mt. Ventoux fahren!" Nach einer viertel Stunde konnte ich mich wenigstens wieder humpelnd bewegen und der Arztbesuch hat lediglich eine Zerrung offenbart.

Nach wenigen Tagen saß ich auch schon wieder auf dem Rad und bin den Ventoux auch ohne Knieschmerzen hochgekommen. So weit so gut und man sollte annehmen, dass die Zerrung in der Zwischenzeit vollständig ausgeheilt ist. Ist sie wahrscheinlich auch. Trotzdem schmerzt das Knie noch immer, mal mehr, mal weniger. Rad am Ring war ok, danach war es wieder schlechter. Deshalb die Pause. Ruhe sollte helfen und die letzten Folgen des Sturzes auskurieren, oder?

Da der Verlauf für eine Zerrung dann doch recht ungewöhnlich ist hatte ich heute morgen einen MRT-Scan. Wunder der Medizin Technik: Tock Tock Brumm Kreisch Tock - Nicht bewegen - Tock Zirp - Relativität der Zeit - Tock Tock Tock und voilà: "Der unglückliche Gewinner bekommt eine Schienbeinkopffraktur!"

Mein Knie von innen. Der Riss ist irgendwo unten rechts, kann das jetzt beim besten Willen nicht mehr finden.

Glück im Unglück: Sehnen, Bänder, Meniskus und Knorpel sind heil. Was man aber nie machen soll, unter keinen Umständen, ist Krankheiten zu googeln. Zur Tibeakopffraktur heißt es zum Beispiel beim NetDoktor:

Nachdem die erste Phase überwunden ist, wird das Kniegelenk in der Regel mit einer Motorschiene passiv durchbewegt. Das Bein kann mit einem Gewicht von 10 bis 15 Kilogramm mit Gehstöcken und einer Klettverschlussschiene für etwa sechs bis acht Wochen belastet werden. Nach weiteren sechs bis acht Wochen kann die Belastung langsam auf das halbe Körpergewicht gesteigert werden.

Ja super! Das kann ja heiter werden. Gut das ich mit der Fraktur schon rund 1800 km gefahren bin, und das nicht nur im Grundlagentempo. Jetzt kann ich mich ein klein wenig wie Contador fühlen, der ja auch schon mal 'ne Bergetappe bei der Tour fährt mit gebrochenem Unterschenkel. Seit ich weiss dass da was "ernsthaft" kaputt ist, tut es aber schon gleich viel mehr weh. Ich muss mich legen, ich bin krank. Das wird dann wohl eine etwas ausgedehntere Saisonpause.

Die Losung für die nächsten Wochen und Monate leihe ich mir dann mal von Daniel von coffeeandchainrings: #comestrongerbackthanever

Montag, 8. August 2016

Videos 6 - 2016: Rad am Ring

Die erste Runde des 150km Jedermann Rennens bei Rad am Ring 2016, das gleichzeitig ein Lauf des German Cycling Cups war:



Stürze sind ein unangenehmer aber doch fester Bestandteil von Radrennen. Mir ist es ein Rätsel was den Fahrer hier so nach aussen getragen hat, dass er auf den Grünstreifen kam und stürzte. Zu schnell war er eigentlich nicht, ein Plattfuß kann es auch nicht gewesen sein, dann wäre das Vorderrad zuerst weggerutscht. Wie auch immer, trotz Überschlags sollte es nicht allzu schlimm gewesen sein.
An der Stelle: Gute Besserung!


Der prominenteste Starter beim Einzelzeitfahren am Freitag war Sebastian Kienle, der die drittschnellste Zeit fuhr:



Interessant auch: Die grüne Hölle nachts, da braucht es schon ein anständiges Licht am Rad! 


Und last but not least, einige Impressionen vom Profirennen von Holger Radsportfotos:


Vorher auf Unterlenker.com: Rad am Ring 2016 

Sonntag, 7. August 2016

Test: Giro Empire SLX

Vor einiger Zeit hat Thorsten Frank einen Post über seine neuen Zipp Firecast 404 geschrieben. Warum er die gekauft hat? Tja, eigentlich nur so! Und wenn ich wirklich ehrlich bin, war es der gleiche Grund der zu einem weitern Paar Radschuhe in meinem Schuregal geführt hat. Neben den MTB-, den Winter-, den Triathlon-, den Fizik R1 und den Mavic Huez Schuhen steht dort jetzt auch ein Paar Giro Empire SLX in Knall-Orange.

Das besondere an den Giro Schuhen sind die Schnürsenkel. So kommt halt alles wieder und die Verschlussoptionen bei "Performance-Radschuhen" sind wieder komplett, neben Klettverschlüsse, alle möglichen Varianten an Ratschen, Drehverschlüssen und Kombinationen daraus. Durch die Schnürung kann man den Schuh optimal anpassen und die Festigkeit varieren, also zum Beispiel unten etwas lockerer und oben fester. Ich habe einen recht schmalen Fuß, den Fizik kann ich nur mit orthopädischen Einlagen und am besten mit dicken Socken fahren, Ratsche und Klettverschlüsse sind trotzdem am Ende. Nicht so bei dem Empire, den kann ich ohne Probleme fester als notwendig schnüren, so dass es unbequem wird und die Blutzirkulation eingeschränkt ist. Am Anfang erfordert es ein wenig Übung bis man die optimale Spannung raus hat, aber danach ist es einfach perfekt. Die Schnürsenkel geben dabei auch auf langen Fahrten und im Regen nicht nach. Um die Schnürsenkel vor Interaktion mit den Kettenblättern zu bewahren, bibt es übrigens extra Gummischlaufen, die die Senkel fixieren. 




Obwohl die Schuhe recht geschlossen sind und die kleinen Löcher im Obermaterial vielleicht mehr dem Design als der Belüftung geschuldet sind, habe ich auch bei höheren Temperaturen und längeren Fahrten nie zu warme Füße gehabt. Ein Vorteil des glatten Obermaterials im Gegensatz zu dem sonst bei Radschuhen oft verwendeten Netzmaterials ist, dass es sich einfach abwischen und sauber halten lässt.

Der Giro Epire SLX zeichent sich darüber hnaus durch sein besonders niedriges Gewicht aus. Der Schuh bringt ohne Einlegesohle, aber mit Schnürsenkel und Time Expresso Cleats 230 gr auf die Waage. Die Time Platte wiegt knapp über 40 gr, womit der Schuh in Größe 43,5 mit Schnürsenkel bei etwa 190 gr liegt. Die Herstellerangabe für Größe 42 ist 175 gr. In etwa kommt das also hin und leicht ist es alle mal.


Die Einlegesohle ist aus sehr leichtem Material gefertigt und kann mit drei beiligenden Pads an verschieden hohe Fußgewölbe angepasst werden. Die Passform kann natürlich nicht mit orthopädischen Einlagen mithalten, Fahrer mit halbwegs normalen Füßen sollten aber zurecht kommen.
Der Absatz unter der Ferse ist geschraubt und kann ausgetauscht werden. Die Schuhe werden mit einem zweiten Satz schwarzer Schnürsenkel geliefert und einer praktischen Tasche für Aufbawarung und Transport. Neben dem sicher speziellen Orange gibt es den Empire SLX auch in Weiss und Schwarz.

Natürlich muss ein Schuh vor allem passen, was eine sehr individuelle Frage ist. Der teuerste und leichteste Schuh aus dem besten Material kann daher im einzelnen Fall eine viel schlechtere Lösung sein als ein Mittelklasse Schuh der passt. Da hilft nur eines: Anprobieren. Und man sollte sich nicht von Schnäppchen dazu verleiten lassen Schuhe zu kaufen die eben nicht optimal passen. Wobei es sich bei Radschuhen durchaus lohnt die Augen nach Angeboten offen zu halten. 

Kein anderer Schuh fordert Individualisierungen so heraus wie der Giro Empire. Duch das glatte und durchgehende Obermaterial sind der künstlerischen Freiheit fast keine Grenzen gesetzt. Unter dem Hashtag #Bikeshoeart finden sich auf Instagram eine ganze Reihe  sensationell gestaltete Schuhe:

Donnerstag, 4. August 2016

Wolken über dem Regenbogen

Ich möchte wirklich glauben. Glauben, dass die Beteuerungen der Sportler sauber zu sein wahr sind. Glauben, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Glauben, dass mit fairen Mitteln gekämpft wird. Aber all die Beteuerungen der Herren Armstrong, Landis, Millar und Co, die sich letztenendes alle als Lügen herausgestellt haben, machen es schwer dem Grundsatz in dubio pro reo zu folgen. Über allem hängt Zweifel und Skepsis. Das Schlimme dabei ist, dass die Sportler nicht beweisen können dass sie sauber sind. Ein negativer Dopingtest und auch ein unauffälliger biologischer Passport bedeuten noch lange nicht, dass der Sportler auch tatsächlich sauber ist. Armstrong, Ulrich oder Rassmusen sind nie positiv getestet worden. Sie wussten halt nur wie man das System umgeht.

Das Einzige was Sportler in dieser Situation in die Waagschale werfen können ist ihre persönliche Glaubwürdigkeit, ihre Reputation. Wenn die beschädigt ist oder zumindest mit gutem Grund in Zweifel gezogen werden kann, was bleibt dann noch?

Sportler der höchsten Leistungsklasse werden nicht nur unmittelbar nach Wettkämpfen sondern auch im Training auf Doping getestet. Um diese Kontrollen durchführen zu können müssen die Tester natürlich wissen wo sich die Sportler befinden. Dazu melden diese ihren Aufentaltsort für drei Monate im voraus in einem elektronischen System. Für jeden einzelnen Tag muss eine Zeitfenster von einer Stunde angegeben werden, in dem man für Kontrollen zur Verfügung steht. Inzwischen ist die Handhabung von ADAM via Apps, SMS oder auch Anrufen wohl recht komfortabel. Änderungen sind bis eine Stunde vor Beginn des Kontroll-Zeitraumes möglich.

Das ist sicherlich lästig, gehört aber für Sportler genauso wie das Zähneputzen zur täglichen Routine. Jeder der seine Arbeitszeit in irgendeiner Form erfasst oder sogar Schichtarbeit Wochen im voraus plant macht etwas ähnliches. Trotzdem können Fehler passieren. Aus diesem Grund werden erst drei verpasste Tests oder fehlerhafte Angaben über den Aufenthaltsort innerhalb eines Jahres geahndet. Dann allerdings genauso wie ein positiver Dopingtest, also mit zwei oder auch vier Jahren Sperre. Viele Sportler haben wohl mal einen verpassten Test in einem Jahr, bei einem zweiten darf dann schon nichts mehr passieren.

Der amtierenden Weltmeisterin der Frauen und Großbritaniens Gold-Hoffnung für das olympische Straßenrennen, Lizzie Armistead, ist genau das jetzt fast zum Verhängnis geworden: Drei verpasste Trainingskontrollen. Gerade noch so konnte sie eine mehrjährige Sperre vermeiden indem sie die Tests vor dem CAS angefochten hat und einer, der erste, auch tatsächlich als ungültig gewertet  wurde.

Was ist passiert? Bei dem inzwischen als ungültig erklärtem Test Nummer Eins, vor etwa einem Jahr, konnte der Tester Armistead in dem Hotel nicht ausfindig machen. Der Tester hat nicht hartnäckig genug versucht Armistead zu erreichen. Es ist zwar schwer vorstellbar, dass ein Tester so schnell aufgibt wie es in dem Fall gewesen zu sein scheint und nicht alles Mögliche versucht, aber wenn der CAS dies so beurteilt, gehen wir mal davon aus dass es stimmt.

Test Nummer Zwei war dann ein administrativer Fehler von Armistead, den sie auch einräumt. Sie sollte an dem betreffenden Tag zwar nicht getestet werden, Ungereimtheiten zwischen ihrem tatsächlichen und dem angegebenen Aufenthaltsort wurden aber entdeckt.

Test Nummer Drei hat sie dann tatsächlich verpasst, da sie kurzfristig wegen einer schweren Erkrankung in der Familie nicht an dem angegebenen Ort sein konnte.

Darüber hinaus gibt es in dem ganzen Fall noch mehr Erstaunlichkeiten: Die vorübergehende Suspendierung zwischen drittem Test und CAS Urtel wurde geheim gehalten und British Cycling hat das Ergebnis einer rechtlichen Beratung mit Armistead geteilt. Auch passen die Versäumnisse ganz und gar nicht zu dem Bild, dass sonst von Armistead herrscht, das einer alles bis ins letzte Detail zu planenden, hoch professionellen Sportlerin.

Zu jedem einzelnen Punkt gibt es eine plausible Erklärung. Am Ende stehen aber drei (pardon: zwei) verpasste Tests. Und alles was nun an Statements mit großem Eifer vorgetragen wird haben wir schon mal gehört, oder? Eine negative Wettkampfkontrolle am Tag nach dem ersten Test sagt gar nichts aus. Vielleicht war ja dieser eine Tag gerade notwenig um was auch immer wieder aus dem Körper zu bekommen? Wenn ein Sportler drei (pardon: zwei) verpasste Tests hat, dann müssen da, statistisch gesehen, noch mehr Tage gewesen sein, an denen Armistead nicht dort war wo sie vorgegeben hat, gewesen zu sein. Ansonsten sollte sich die Anti Dopingagentur vielleicht besser auf's Lottospielen verlegen, bei der Trefferquote.

Man kann es drehen und wenden wie man will und egal ob man Armistead glaubt oder nicht, der Reputationsschaden und die Zweifel sind da. Das Regenbogentrikot ist nicht mehr ganz so strahlend wie zuvor.

Vielleicht ist noch nicht alles ans Tageslicht gekommen was mit dem Fall zu tun hat, wir werden sehen. Es wird auf jeden Fall eines der Olympia-Radsporttehmen sein, leider.

Hier eine Übersicht über einige der bisherigen, lesenswerten Artikel:
LA Confidential auf inrng.com
telegraph.co.uk
theguardian.com
Armistead Statement in der Daily Mail
Armistead Statement Facebook

Auch in den Podcasts kam dies natürlich zur Sprache:
prowomenscycling.com
thecyclingpodcast.com
cyclingnews

Mittwoch, 3. August 2016

Videos 5 - 2016: Transcontinental

Die längste Distanz die ich jemals mit dem Rad am Stück gefahren bin waren 250 Kilometer im Training. Da werden die Jungs und Mädchen beim Transcontinental Race gerade erst mal warm! Wie 2015 geht es auch dieses Jahr von Geraardsbergen in Belgien bis nach Canakkale in der Türkei. Etwa 3550 Kilometer ohne Unterstützung, d.h. die Fahrer dürfen keine Hilfe empfangen und müssen alles selber organisieren, mitnehmen oder unterwegs kaufen. Der letztjährige Sieger Kristoff Allegaert hat die Strecke in unter 10 Tagen absolviert und liegt auch dieses Jahr wieder an der Spitze. Seine bisher zurückgelegten Distanzen pro Tag sind 640, 456, 359, 416, 516 und 453 Kilometer.

Inner Ring hat einen guten, wie immer lesenswerten Post darüber geschrieben. Auf der Homepage des Rennens können die Positionen der Fahrer live beobachtet werden.












Dienstag, 2. August 2016

Rad am Ring 2016

Was für ein Spektakel! Nachdem ich 2015 zum ersten Mal bei Rad am Ring war und Freitags das Einzelzeitfahren gefahren bin blieb ich am vergangenen Wochenende bis Samstag und startete zusätzlich bei dem 150 km Jedermann-Rennen.

Rad am Ring ist mit Sicherheit eine der Veranstaltungen, bei der man einmal in einem Radfahrer-leben dabei gewesen sein muss. Selbst wenn es nicht als Starter bei einer der 24 Stunden Varianten ist (Straße solo, 2er, 4er, 8er, MTB oder E-Bike), so gibt es vom Tourenfahren bis zum Profirennen für jede Leistungsklasse eine Startmöglichkeit.

Highlight Nummer Eins von Rad am Ring ist natürlich die legendäre Nordschleife, die grüne Hölle, 21 Kilometer erst steil bergab und dann wieder genauso steil bergauf, eine Kurve nach der andern. Dabei immer auf einer Straße so breit wie eine Autobahn und glatt wie ein Babypopo. Wenn es regnet wird es wohl recht rutschig, habe ich mir sagen lassen, aber trocken ist es ein Traum.

Highlight Nummer Zwei ist der Popup-Campingplatz entlang der Grandprix-Strecke. Wer es nicht gesehen hat, kann sich nicht vorstellen welchen Aufwand manche Teams betreiben um sich für die 24 Stunden wohnlich einzurichten. Zelte aller Größenordnungen, Wohnwagen, Wohnmobile, sogar Busse, Zelte mit Regalen und halben Kücheneinrichtungen, Kühlschränke, Holzkohlengrills, Leuchtketten, Sofas, Feldbetten, Musik, Banner, Wimpel, Holzkohle- und Gas-Grills, Bier vom Fass  und was weiß ich nicht noch alles. Und über allem ein ausgelassene und friedliche Partystimmung. Das ganze muss in der Nacht von Samstag auf Sonntag während des 24-Stunden Rennens der Hammer sein. Wenn es sich einrichten lässt, werde ich mir das 2017 ansehen, selbst wenn ich selber wohl nicht bei den 24 Stunden starten werde.

Ein richtiges Radsport-Happening Wochenende also. Seit einigen Jahren findet, als Rahmenprogramm zu den 24 Stunden, bereits Freitags ein Einzelzeitfahren über eine Runde auf der Nordschleife statt. Dort habe ich letztes Jahr meine erste Runde in der grünen Hölle gedreht und auch dieses Jahr bin ich wieder gestartet. Eigentlich wollte ich schon gar nicht zum Ring fahren, seit ich vor gut vier Wochen bei der Gartenarbeit von der Leiter gefallen bin zwackt das linke Knie. Aber gut, eine Runde geht immer und das Startgeld war bezahlt. Wie bereits letztes Jahr habe ich mich gegen das Zeitfahrrad entschieden und bin mit dem Aeroad gefahren. Auch ansonsten habe ich keinen Aeroschnickschnack betrieben, keine Überschuhe, kein Zeitfahranzug, kein Aerohelm, Flaschenhalten blieben am Rad und entleibt habe ich mich auch nicht. Auf der Döttingerhöhe hat es mir fast Leid getan, dass ich das Telefon am Start doch noch weggelegt habe. Die Sonne war am untergehen und hat die Eifel in ein wunderbares Licht getaucht. Das wäre ein klasse Foto gewesen! Am Ende war ich dann auch eine Minute langsamer als 2015 (37:31 versus 36:34) und hatte gute 10 Watt weniger im Schnitt (294 versus 307). Das hat für den 25. Gesamtrang und Platz 7 der Altersklasse gereicht.

Start 150 km Jedermann Rennen, Bild: Markus Stera

Aber zumindest das Knie hatte keine größeren Probleme gemacht und so stand ich dann doch bei dem 150 Kilometer Jedermann-Rennen am Start. Meine German Cycling Cup Premiere. Ich startete aus dem zweiten Block, auf der breiten Straße dauerte es aber nicht lange, bis ich vorne war. Das war auch gut, denn es dauerte nicht lange bis das Tempo anzog. Nach der Abfahrt ging es mit Vollgas die Hohe Acht hinauf und das Feld teilte sich gleich in viele Gruppen. Bis zum Ziel liefen die ersten nochmal  zusammen und ich schätze dass 50 bis 60 Fahrer vorne waren. Runde zwei und drei war dann vom Tempo halbwegs erträglich. An den Steigungen ging es immer wieder etwas auseinander, auf den Abfahrten und den Flachpassagen aber auch wieder zusammen. Eingangs der vierten Runde habe ich dann mal meine Nase in den Wind gestreckt und bin eine ganz und gar hoffnungslose Attacke gefahren, ich kann halt nicht anders. Los ging es am Ende der Grand Prix Strecke und tatsächlich lies man mich gewähren. Die Abfahrt nahm ich als Solist. Eingeholt wurde ich am Fuß des Anstieges zur hohen Acht und wurde danach erstmal durchgereicht. Vielleicht hätte ich am Vorabend doch nicht den Bericht in der aktuellen Rouleur über Thomas Voeckler lesen sollen, dessen Markenzeichen  großspurige und zumeist erfolglose Attacken sind. Naja, wenigsten für ein paar Kilometer war ich Leader.

Eine Runde später musste ich auch die nächste Gruppe ziehen lassen, bin in meinem eigenen Tempo weiter und habe an der Verpflegungsstelle erstmal gehalten und meine Flasche aufgefüllt. Das war höchste Zeit. Danach ging es mit einem Marek zusammen weiter. Die letzte Runde hätte ich mir dann fast geschenkt, das Knie hat etwas gezwackt, dunkle Wolken zogen auf und der Zug nach vorne war sowieso abgefahren (ich überschätze ja regelmäßig die Zahl der Fahrer die vorne sind). Aber dann bin ich doch nochmal abgebogen, die Abfahrt hat gerufen, eine Runde sollte nun wirklich noch gehen. Am Schluss des Anstieges kam ein anderer Fahrer des 150 km Rennens von hinten und zusammen ging es nochmal rasant über die Döttinger Höhe ins Ziel. Ich war überrascht, dass ich doch noch 34. und Achter meiner Altersklasse war.

Leider konnte ich nicht bis Sonntag bleiben und mir das 24 Stunden Rennen und das Rudi-Altig Race ansehen. Letzteres ist ein Profirennen der UCI Kategorie 1.1 und wurde zum ersten Mal ausgetragen. Am Start standen lediglich 108 Fahrer, darunter mit Giant Alpecin nur eine Hand voll Fahren aus einem World Tour Team. Das Ziel erreichten 21 Mann, gewonnen hat Paul Voss von Bora-Argon18 nach einem langen Solo (80 Kilometer glaube ich). Hey, ich habe auch mit fast 80 km to go attackiert!

Was gibt es sonst noch anzumerken?

  • Beim Zeitfahren parkte ein Lastwagen mit Hänger im zweiten Teil der Abfahrt zwischen Kallenhard und Wehrseifen genau in der Fahrtlinie. Der Fahrer war gerade dabei an den Reif zu pullern als ich vorbei bin. Das war sehr gefährlich und hätte auch durchaus anders ausgehen können. Das die Strecke freigegeben wird, obwohl sich noch ein Fahrzeug darauf befindet, ist vielleicht nicht anders möglich gewesen, dass dieser Idiot aber dort in der Abfahrt anhält um sich zu erleichtern ist unglaublich.
  • Im Jedermann-Rennen hat uns eines der Begleitfahrzeuge auf dem Grünstreifen überholt. Ich weis nicht mehr genau wo es war, aber das Feld war recht flott unterwegs, es muss also bergab gewesen sein. Das Auto war auf jeden Fall SEHR schnell, bestimmt mehr als doppelt so schnell wie das Feld und dazu auf der Wiese!! Vielleicht hat der Fahrer gewusst was er macht, als Autofahrer, aber auf keinen Fall als Fahrer eines Begleitfahrzeuges in einem Radrennen. Nach all den Vorfällen mit Autos und Motorrädern in Radrennen in der letzten Zeit dürfte so etwas nicht passieren.
  • Rad am Ring ist eine Jedermann Veranstaltung und die wenigsten die dort fahren, wissen wie man sich in einem Radrennen zu verhalten hat und was die Dos und Don'ts sind. Das werfe ich auch niemandem vor. Grundlegende Verhaltensweisen und Regeln sollten daher sehr viel klarer in einem Merkblatt formuliert und allen Teilnehmer an die Hand gegeben werden. Zwei Beispiele:
    Fahrer sollten vermeiden in anderen Rennen als ihrem eigenen mitzufahren. Irgendwann vermischen sich die Gruppen, das ist unvermeidlich und macht auch zum Teil den Reiz von RaR aus. Wenn sich 24-Stunden Fahrer aber mitten in die Gruppen des 150km Rennens reinzwängen um dann Löcher reissen zulassen, dann müssen sie sich nicht wundern, wenn es wüßte Beschimpfungen hagelt. Am Ende der Gruppe ist auch Platz und der Windschatten ist identisch.
    Wobei das nur ärgerlich ist, ist es gefährlich und führt zu Stürzen wenn man statt am Rand in der Mitte fährt, von einem Feld überholt wird und die Spur wechselt ohne sich umzudrehen. Habe ich mehrfach beobachtet. Sehr gefährlich!
  • Das Catering in der Cafeteria war für solch eine große Veranstaltung erstaunlich gut und preislich angemessen, da konnte man nicht meckern. Auch wenn die Kartoffelsuppe mit Würstchen am Samstag Mittag aus war.
  • Wie alles bei RaR ist auch die Expo etwas größer als bei anderen Veranstaltungen. Am meisten haben mich die Stände der Händler mit den alten Teilen und Rädern fasziniert. In solchen Momenten fällt mir immer auf, dass ich schon recht lange dabei bin. Viele Teile die dort als "Antiquitäten" verkauft wurden bin ich schon mal gefahren. Schraubkränze, Schalthebel am Unterrohr, Stahlrahmen, ... die Zeit fliegt! 

Jetzt ist es Zeit das Knie erstmal 100% auszukurieren und Ruhe reinzubekommen. Ich hoffe dass es mit ein paar Tagen Trainingspause gehalten ist und ich die letzten Veranstaltungen im August und September noch halbwegs anständig über die Bühne bekomme. Und dann fängt ja auch schon bald wieder die 2017er Saison an. Einer der Höhepunkte wird mit Sicherheit Rad am Ring sein! Wie heisst es? Nach RaR ist vor RaR, oder so.

Der Anstieg zur Hohen Acht, am Ende bis zu 18% steil.

Meine Daten aus dem Jedermann-Rennen. Auffallend ist die vierte Abfahrt als ich alleine vorne war.  Das Höhenprofil ist nach den Pulswerten eingefärbt und im Gegensatz zu den anderen Runden ist der Puls auch in dieser Abfahrt im dunkel roten Bereich (also hoch). 

Die zweite Grafik W' zeigt schön wie intensiv die erste Runde war. Am Schluss sieht wie ich es ruhiger angehe und mein Tempo fahre und nicht mehr wesentlich über die Schwelle gehe.

Donnerstag, 28. Juli 2016

Musik beim Radfahren

Viele tun es zumindest hin und wieder, mit Musik im Ohr radfahren. Ja, es ist gegen die Regeln und lenkt von dem puren Erlebnis ab, aber Regeln hin oder her, auf so manch langer Solo-Trainingsfahrt sorgt ein bißchen Musik oder die neuste Podcastfolge für Abwechslung und läßt die Zeit schneller vorübergehen.

In der Regel höre ich nur dort Musik wo wenig Verkehr herrscht. Sicher ist sicher, denn man hört natürlich weniger von der Umgebung. Solange man diese aber noch wahrnimmt, ist es in Deutschland durchaus legal mit Kopfhörern Rad zu fahren. (Artikel Zeit Online)

Interessant ist, dass man mit Musik in angemessener Lautstärke akkustisch immer noch mehr von der Umgebung wahrnimmt, als ein Autofahrer in seinem Fahrzeug, selbst wenn dieser keine Musik hört. Das ist das Ergebnis eines Versuches des RideOn Magazins. Ear-Plugs sind dabei besser als In-Ear Stöpsel, die in den Gehörgang eingeführt werden. Für mich perfekt ist die neuste Generation der Apple Kopfhörer, die fallen nicht raus, lassen sich leicht einsetzen, schirmen die Umgebung aber Ear-Plug typisch nicht komplett aus.

Zurück zu RideOn, die Quintessence des Tests war:
  • Ein Radfahrer mit Ear-Plug Kopfhörern mit Musik in angemessener Lautstärke nimmt mehr Umgebungsgeräusche war als ein Autofahrer, selbst wenn dieser keine Musik hört.
  • Ein Radfahrer mit In-Ear Kopfhörern mit Musik in angemessener Lautstärke nimmt die gleichen Umgebungsgeräusche war wie ein Autofahrer der keine Musik hört
  • Ear-Bud Kopfhörer in angemessener Lautstärke erlauben Radfahrern andere Radfahrer klar zu hören.

Mittwoch, 27. Juli 2016

Deutschland. Deine Tour.

Vor einigen Tagen ist die Social Media Kampagne zur Deutschlandtour gestartet. Anfang März wurde bekanntgegeben das der Bund Deutscher Radfahrer und die A.S.O. Verträge zur Neuauflage des Rennens geschlossen haben. Vielleicht schon 2017, spätestens 2018 soll es wieder eine Landesrundfahrt durch die ganze Republik geben. Die Tour soll dabei mehr als ein Radrennen werden mit einem großen Rahmenprogramm und vielen Aktivitäten rund um das Rennen.

Auf der Kampagnenseite zu Deutschland. Deine Tour. kann man Vorschläge zur Strecke und zu Etappenorten machen, sich als Musiker oder Band für das Rahmenprogramm empfehlen, sich als Blogger, Journalist, Instagrammer um einen Einblick in die Entstehung der Tour bewerben und die letzten Neuigkeiten unter dem Hashtag #DeineTour sehen.

Das Saarland und Merzig habe ich direkt auf die Karte gesetzt und mich als Blogger gemeldet. Ich bin mal gespannt ob ich was höre.

 

Eine Randbemerkung:
Einige Monate vorher mussten die Organisatoren der Bayernrundfahrt erstmals in 36 Jahren den Ausfall ihres Rennens in 2016 bekanntgeben. Grund war eine Finanzierungslücke von gerade mal 300.000 Euro. Es ist zu hoffen, dass die Bayern Rundfahrt trotz der neuen Deutschland Tour ihren Platz behalten wird und 2017 wieder statt findet. Natürlich versteht die A.S.O. wie man Rennen ausrichtet und was die Franzosen diesbezüglich anpacken wird normalerweise ein Erfolg, aber eine Konzentration aller Rennen auf einen Veranstalter kann auch nicht das Gelbe vom Ei sein.  

Montag, 25. Juli 2016

Zaitfuehren ob der Musel

Das ist Luxemburgisch und bedeutet, die Übersetzung ist keine Herausforderung, Zeitfahren an der Mosel. Zehn flache Kilometer Mosel abwärts von Remich nach Ehnen mit einem recht engen Wendepunkt einen Kilometer vor dem Ziel. Die Strecke führte teilweise über den Radweg entlang der Mosel, teilweise über die Nationalstraße. Dort lief der Verkehr ganz normal, das stellte aber kein Problem dar, der Platz reicht locker für Autos und Radfahrer. Durch die Schleifen der Mosel ist die Strecke gar nicht so einfach wie man beim Blick auf das Profil vermutet, denn egal wie der Wind steht, irgendwo kommt er immer von vorne oder zumindest nicht von hinten. Da kann man sich schon mal verschätzen.

Das Rennen wurde als Jedermann-Rennen ausgetragen, das bedeutete dass man auch ohne Lizenz und mit nicht UCI-regelkonformen Zeitfahrrädern fahren durfte. Gleichzeitig war das Rennen die Vereinsmeisterschaft des RSC Obermosel-Winchringen.

Am Start fanden sich alle Leistungs- und Alterskategorien. Der jüngste Starter Lennard Hau war gerade mal sieben Jahre alt, der älteste Starter, Hans May stolze 77. Es gab Starter mit normalen Rennrädern, solche die es mit der Aeroposition nicht so genau nahmen und eine ganze Reihe mit vollen Zeitfahr-Equipment. Die Zeiten in der Spitze waren dann auch recht flott und immerhin zehn Fahrer blieben unter 14 Minuten.

So in etwa stelle ich mir das bei den englischen Zeitfahren vor. Dort starten ja auch alle Leistungsklassen in einem Rennen und es kann schon mal vorkommen, dass der Clubfahrer von dem  Zeitfahrweltmeister überholt wird. Vielleicht starten ja auch mal einige der Luxemburger Profis in den nächsten Jahren? Das wäre ein coole Sache.

Mein Rennen? Ich war ganz zufrieden. Ohne spezielle Vorbereitung und mit einem etwas kurz geratenen Aufwärmen konnte ich immerhin die viertschnellste Zeit gesamt und die beste Masters Zeit für mich verbuchen. Für nächstes Jahr muss ich aber doch nochmal an meiner Zeitfahrposition arbeiten. Dringend! Als erstes brauche ich einen anderen Sattel auf dem ich das Becken weiter nach vorne kippen kann. Für die paar Minuten muss es zwar nicht bequem sein, aber so wie es im Moment ist, mache ich noch mehr Katzenbuckel als ich ohnehin schon habe. Das sieht ja fürchterlich aus!

Ganz und gar nicht fürchterlich sondern im Gegensatz allererste Sahne war die Organisation der Veranstaltung durch Muselbikes und den RSC Winchringen. Es gab eine elektronische Zeitmessung, personalisierte Startnummern, eine anständige Startrampe, ausreichend Streckenposten, Geschenke für jeden Teilnehmer, eine Magnum Flasche Luxemburger Cremant für die Sieger und ausgelassene Stimmung im Ziel. Und das Wetter hat größtenteils auch gehalten. Was will man mehr? Ich kann nur sagen: Weiter so und bis 2017!

Ich bin mir nicht ganz sicher, da man die Startnummer nicht sehen kann, aber das sollte der jüngste Teilnehmer sein, Lennard Hau vom RSC Wincheringen, der die 10,4 Kilometer in beachtlichen 22:27 gefahren ist (27,8 km/h)

Hans May, auch vom RSC Wincheringen, mit 77 der Älteste. Man beachte das kleine Kettenblatt!

Ja, die Position bedarf wirklich einer dringenden Verbesserung!

 Podest Masters

Prost!

 

 

 


Links:
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