Freitag, 8. Juni 2018

Dirty Kanza 200 und die Suche nach dem Warum

Am vergangenen Wochenende fand die inoffizielle Gravel-Weltmeisterschaft statt, das Hawai des Rennradfahrens auf Schotterstraßen, die Dirty Kanza 200. Rund 320 Kilometer auf amerikanischen Farmstraßen durch die wellige Landschaft des mittleren Westens. Über 1000 Starter haben sich der Herausforderung gestellt. Ted King hat das Rennen mit einer Zeit von 10 Stunden und 44 Minuten gewonnen. Sven Nies hat ein DNF und Jens Voigt kam gerade so unter die ersten 100.

Über 300 Kilometer auf Schotter, Wind, Hitze, ein dutzend Stunden und mehr im Sattel, ein Plattfuß nach dem anderen. Warum macht man so etwas? Wer tut sich das an, noch dazu freiwillig? Mythical State of aka MFS aka Manual for Speed hat sich auf die Suche gemacht und fünf Athleten ausgewählt und durch ein Trainingsprogramm geschleust, vermessen, bewertet und befragt. Dazu Gespräche mit Wissenschaftlern, einer Rabbinerin, Ernährungsexperten, Anthropologen, Traumdeutern und anderen Experten geführt, alles, um das Warum herauszufinden, das WHY. Projekt Y.


Herausgekommen ist eine sehenswerte Dokumentation über 45 Minuten. Sicherlich nicht die übliche Wissenschaftsdoku, aber hey, die gehörige Portion Craziness ist das Markenzeichen von MFS.


Links:
Project Y Homepage (Unbedingt anschauen, dort gibt es soooooo viel zu entdecken und zu lesen, brilliant)

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