Donnerstag, 7. April 2016

Paris-Roubaix!!!

Von den Klassikern ist Paris-Roubaix das Rennen, dass die grösste Faszination auf mich ausübt, mit Abstand. Paris-Roubaix ist ein Rennen der brachialen Gewalt. Kopfsteinpflaster, Fahrer, wahlweise in Staub oder Schlamm gehüllt, Defekte, Stürze, Drama, die Einfahrt in das Velodrom, ein Sprint und am Ende ein in die Höhe gereckter Stein. Nicht umsonst ist Paris-Roubaix auch als die Hölle des Nordens, oder, sehr viel schmeichelhafter als die Königen der Klassiker bekannt.

Es kann aber gut sein, dass meine Begeisterung am kommenden Samstag einen herben Dämpfer bekommen wird wenn ich die Paris-Roubaix Challenge fahre. Ich bin nämlich noch nie auf Kopfsteinpflaster gefahren, zumindest nicht auf solchem, dass Paris-Roubaix würdig wäre.


Die Challenge ist im Prinzip eine RTF, organisiert von der ASO. Offener Start zwischen sieben und zehn Uhr. Es gibt drei Strecken, eine kleine 70km Runden, eine lange Version mit 170km und allen Segmenten des Profirennens mit Start in Busigny und die mittlere Runde mit 145 km, davon 30km Kopfsteinpflaster, verteilt auf 18 Passagen und Start und Ziel in Roubaix. Ich werde die mittlere Variante fahren. (Man muss ja nix übertreiben)

Der Samstag ist übrigens der einzige Tag des Wochenendes, an dem es regnen soll. Ich weiss noch nicht, ob ich das gut oder schlecht finden soll. Warum es erstaunlicherweise recht selten ist, dass es bei Paris-Roubaix regnet, darüber hat diese Woche Inrng geschrieben: Rain for Roubaix.

So, und zur Vorbereitung noch "A Sunday in Hell":

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