Montag, 23. Dezember 2013
Festive 500 Wetter
Die Wettervorhersage für die nächsten Tage: Ein stabiles Hoch über Deutschland bringt in den nächsten Tagen viel Sonne. Die Temperaturen steigen bis auf 22°. Der Wind wird leicht, überwiegend aus Nord-West wehen. In den Frühstunden kann es vereinzelt nebelig sein. ... Ah, Mist, jetzt habe ich mich im Datum vertan.
Sonntag, 22. Dezember 2013
Test: Termosflasche Elite Iceberg
Um bei dem kalten Wetter etwas Warmes zu trinken dabei zu haben, gibt es drei Möglichkeiten:
Um es kurz zu machen: Das war nix. Von den versprochenen 2 Stunden Isolierleistung ist bei mir gerade mal eine halbe Stunde angekommen. Bauart bedingt war das aber eigentlich zu erwarten. Die Isolierschicht besteht nämlich aus Luft und nicht aus Vakuum, wie es bei richtigen Thermosflaschen der Fall ist. Die Wärme wird so recht schnell an die Umgebung abgegeben. Das merkt man bereits wenn heißer Tee eingefüllt wird, die Flasche ist aussen nur unwesentlich weniger heiß wie eine normale Trinkflasche.
Ein kurzer Abgleich von Händler und Hersteller fördert interessantes zu Tage:
Der Händler verspricht:
"Thermoflasche mit 2 Stunden Isolierleistung! Hält das Getränk warm oder kalt."
Auf der Herstellerseite liest es sich schon ganz anders:
"Thermoleistung: bis zu 2 Stunden bei kalten Flüssigkeiten"
Die Lehre daraus? Der Radhändler um die Ecke würde jetzt sagen: "Das kommt davon, geschieht dir Recht, warum bestellst du auch im Internet?" Korrekt. Hätte ich einen guten Händler vor Ort bräuchte es das Internet auch nicht, aber so ...
Werde bei nächster Gelegenheit mal Ausschau nach einer richtigen Thermosflasche halten und berichten.
- Einen Trinkrucksack: Sehr effizient, der Inhalt bleibt warm, es geht ne Menge rein und es ist auch noch Platz für mehr oder weniger Kleinkram. Kein Gewicht in der Trikottasche (siehe 2.) und nix am Rad. Aber, nix für Rennradfahrer. Absolut nicht regelkonform.
- Trinkflasche im Trikot: Inhalt bleibt warm, ist aber auf einen halben Liter begrenzt. Gibt eine ziemliche "Beule" am Rücken und nimmt Platz für anderes weg.
- Termosflasche: Inhalt begrenzt aber warm (?), Flasche kommt dahin, wo Flaschen hingehören: in den Flaschenhalter.
Um es kurz zu machen: Das war nix. Von den versprochenen 2 Stunden Isolierleistung ist bei mir gerade mal eine halbe Stunde angekommen. Bauart bedingt war das aber eigentlich zu erwarten. Die Isolierschicht besteht nämlich aus Luft und nicht aus Vakuum, wie es bei richtigen Thermosflaschen der Fall ist. Die Wärme wird so recht schnell an die Umgebung abgegeben. Das merkt man bereits wenn heißer Tee eingefüllt wird, die Flasche ist aussen nur unwesentlich weniger heiß wie eine normale Trinkflasche.
Ein kurzer Abgleich von Händler und Hersteller fördert interessantes zu Tage:
Der Händler verspricht:
"Thermoflasche mit 2 Stunden Isolierleistung! Hält das Getränk warm oder kalt."
Auf der Herstellerseite liest es sich schon ganz anders:
"Thermoleistung: bis zu 2 Stunden bei kalten Flüssigkeiten"
Die Lehre daraus? Der Radhändler um die Ecke würde jetzt sagen: "Das kommt davon, geschieht dir Recht, warum bestellst du auch im Internet?" Korrekt. Hätte ich einen guten Händler vor Ort bräuchte es das Internet auch nicht, aber so ...
Werde bei nächster Gelegenheit mal Ausschau nach einer richtigen Thermosflasche halten und berichten.
Boris versus Ventoux
In den letzten Tagen hat ein Youtube Video recht breite Beachtung in der englischsprachigen Radsport Blogosphäre gefunden: Boris versus Vetntoux. Dabei geht es aber nicht um meinen glorreichen Kampf mit dem Mont Ventoux, was der Titel ja eigentlich nahe legt, sondern um ein paar Freunde die sich dachten, ob es nicht möglich sei mit einem Boris Bike zum Ventoux zu fahren (per Auto), mit dem Rad hoch und wieder per Auto zurück. Und das ganze in 24 Stunden. Wenn man ein Boris Bike (benannt nach Boris Johnson, dem Londoner Bürgermeister) nämlich länger als 24 Stunden ausleiht wird eine saftige Strafe fällig. Der Ventoux ist mit dem leichtesten Rennrad schon eine echte Herausforderung, mit einem drei Gang Cityrad das etwa 20 Kilo wiegt ist der "Spass" noch mal etwas grösser. Das Ganze ist aber nicht nur Jux sondern hat auch einen ernsten Hintergrund, es ging auch darum Aufmerksamkeit für eine Krebshilfe Organisation zu schaffen: macmillan.
Aber seht selbst:
Hier der Wikipedia Artikel zu den Boris Bikes.
Aber seht selbst:
Hier der Wikipedia Artikel zu den Boris Bikes.
Freitag, 20. Dezember 2013
Cipollini - Hero
In der Cyclist Nr. 16 ist eine interessante Strecke über Mario Cipollini drin. Sein Image des Playboys war, wie er berichtet nur Fassade, tatsächlich hat er eher wie im Kloster gelebt und unheimlich zielgerichtet, viel und hart trainiert. Seine Erfolge waren das Resultat harter Arbeit. Heute stellt er Rennräder her. 100% italienische Handwerkskunst, keine Fernost Kram.
Besonders gut ist die Stelle am Schluss, er sagt zu dem Reporter:
"I dream of cycling, you know? My dream is to organize a little peloton with maybe 20 old friends so we can cycle from Lucca around Tuscany, just for pleasure. Maybe you have problems - family, money, work - but on the roads everything is always perfect. When you ride a bike you are like Peter Pan, you are forever young."
Bei der Gelegenheit fällt mir noch mal dieses Video ein, der Bösewicht spricht deutsch, ein echter Bond also:
http://www.mcipollini.com/de/biciclette
Besonders gut ist die Stelle am Schluss, er sagt zu dem Reporter:
"I dream of cycling, you know? My dream is to organize a little peloton with maybe 20 old friends so we can cycle from Lucca around Tuscany, just for pleasure. Maybe you have problems - family, money, work - but on the roads everything is always perfect. When you ride a bike you are like Peter Pan, you are forever young."
Bei der Gelegenheit fällt mir noch mal dieses Video ein, der Bösewicht spricht deutsch, ein echter Bond also:
Das Making Off ist fast noch besser. Wenn ich groß bin will ich auch mal so abfahren können!
Mittwoch, 18. Dezember 2013
Festive 500 - Der Plan
Nur noch wenige Tage bis es los geht und die Kilometer auf dem Rad für die Festive 500 zählen.
Höchste Zeit für einen halbwegs detaillierten Plan. Auch unter Beachtung von Regel #11 ist mir doch am Weltfrieden im allgemeinen und dem häuslichen im besonderen gelegen. Um also nur den "halben Tag" und nicht den "ganzen Tag" unterwegs zu sein, werde ich jeden Tag um 9:30 los fahren.
So habe ich es mir gedacht:
- 24.12. 9:35 Dienstag, 60
- 25.12. 9:35 Mittwoch, 40 / 100
- 26.12. 9:35 Donnerstag, 80 / 180
- 27.12. 9:35 Freitag, 100 / 280
- 28.12. 9:35 Samstag, 100 / 380
- 29.12. 9:35 Sonntag, 120 / 500
- 30.12. 13:00 Montag: RUHETAG
- 31.12. 13:00 Dienstag, 50 / 600
- 01.01. Mittwoch, Happy New Year Ride??
Abfahrt jeweils an der Stadthalle in Merzig (49.441894,6.633886). Die Kilometer können schwanken, je nach Wetter kann es mehr oder auch weniger sein. Auch die Strecken würde ich abhängig vom Wetter festlegen, ein paar Ideen:
- MZG - SBR und retour entlang der Saar, flach
- MZG - SLS - Warnt - Überherrn und retour, weitgehend flach
- Saargau, kreuz und quer
- MZG - SAB - Saargau - MZG
- MZG - Konz - Perl - MZG
- Eine Frankreich Runde
- Eine Hochwald Runde, z.b. indian-summer
- MZG - Serrig - Weiskirchen - Lückner - MZG
Um die Kilometer schnellst möglich hinter mich / uns (?) zu bringen bleibe ich auf Asphalt. Obwohl ich auch ein paar schöne "Gravel Roads" im Angebot habe, ... mal sehen. Geschwindigkeit? Kommt drauf an, ein 27,5er (+) Schnitt sollte schon bei rauskommen.
Wenn sich Mitfahrer einfinden, gilt die "Nicht-abhängen Regel". Niemand wird zurückgelassen. Wir fahren zusammen los und kommen zusammen an. Kaffe Stopps sind möglich.
Kurzfristige Absprachen / Infos via Twitter unter Hashtag #unterlenker. Oder sendet mir ne Email und wir tauschen Mobil Phone Nummern aus, oder Facebook, oder WhatsApp.
Sonntag, 15. Dezember 2013
Sunday Ride
Aufstehen, frühstücken, Verpflegung packen, Thermosflasche mit Tee füllen, die richtigen Klamotten anziehen. Es soll trocken bleiben, noch ist es kalt, aber es wird später wärmer, also nicht zu viel. Das Rad steht bereit. Pumpe, Ersatzschlauch und Multitool ins Trikot. Schuhe, Überschuhe, Mütze, Helm, Handschuhe, Brille. Los geht's. Kaum Verkehr, die Strassen gehören mir alleine. Der Frühnebel liegt noch in den Tälern. Die Beine sind schwer vom Vortag. Ich suche und finde meinen Rhythmus. Der Atem ist gleichmässig, die Beine kreisen, die Gedanken schweifen ab. Langsam kommt die Sonne durch den Nebel. Was jetzt auch immer kommen mag, es wird ein guter Tag gewesen sein.
Freitag, 13. Dezember 2013
Jan-Eric, wir kommen!
Flüge und Unterkunft sind gebucht. MA-13 wir kommen. Nur noch fünf Monate Vorfreude und wir sind "Zuhause bei Radsportlern". Jan-Eric, pump schon mal die Räder auf und öl die Ketten!
Samstag, 7. Dezember 2013
Der erste Schnee
Donnerstag, 5. Dezember 2013
How to: Pulsuhr am Lenker
Ich finde es inzwischen sehr angenehm gar keinen Computer mehr am Lenker zu haben, sondern trage die Pulsuhr einfach am Handgelenk, wo sie hingehört. Es ist gar nicht notwendig die ganze Zeit und ohne Unterlass auf die Anzeige zu starren. Bei dem ein oder anderen Intervall ist das schon mal doof, wenn man dann alle fünf Sekunden den Arm drehen muss, um zu sehen, wann die Schinderei endlich vorüber ist, aber alles hat seinen Preis. Wenn man die Uhr dann doch mal am Lenker haben möchte, kann man so einen tollen, unförmigen Halter kaufen, der den halben Lenker einnimmt und ungefähr so dick wie ein Arm ist. Was wohl der Sinn des Ganzen sein soll. Irgendwo im Keller habe ich noch so ein Ding rumliegen.
Aber es geht auch viel einfacher und eleganter. Es braucht nämlich gar keinen Halter, die Uhr hat ein Armband und der ist Halter genug. Vielleicht kennt ihr den Trick schon, falls nicht, so gehts:
Aber es geht auch viel einfacher und eleganter. Es braucht nämlich gar keinen Halter, die Uhr hat ein Armband und der ist Halter genug. Vielleicht kennt ihr den Trick schon, falls nicht, so gehts:
| So ungefähr würde es mit Halter aussehen. |
| Zunächst das lange Ende des Armbandes durch die Schlaufe stecken |
| und soweit durchziehen, bis das kurze Ende parallel zum Gehäuse ist. |
| Jetzt das lange Ende des Armbandes um den Lenker wickeln und wie üblich schliessen. |
| Voilà |
Ein weiter Vorteil ist, die Uhr lässt sich auf dem Lenker einfach nach hinten drehen. Manchmal will ich am Berg (wenn ich gerade auf der Jagd nach einem KOM bin), meinen Puls vielleicht gar nicht sehen. Zack, ausgeblendet. Nach vorne / unten wird die Uhr durch den Bremszug gehalten.
Die Credits für diesen Trick gehen übrigens an Klaus M, der mir das vor bestimmt 25 Jahren gezeigt hat. Merci, Alda!
Mittwoch, 4. Dezember 2013
Festive 500 2013
Heute hat Rapha die Ankündigung zur Festive 500 veröffentlicht. Wie in den letzten Jahren geht es auch 2013 darum zwischen den Tagen, genauer vom 24. bis zum 31. Dezember 500 km auf dem Rad zurück zu legen.
Dabei gibt es drei Komponenten:
- Die Herausforderung: raus gehen und Radfahren, bestenfalls (weil heldenhafter) mit schlechtem Wetter, Kälte, Schnee, Regen, "europäische Weihnachten" halt
- Der Strava-Wettbewerb, wer die meisten Kilometer zurück legt (also das zwei, drei, vierfache) oder wer als erster über die 500 km kommt. Letzteres schaffen Einige schon am ersten Tag. Strava dient auch als Beweis, tatsächlich die 500 km zurückgelegt zu haben. Wer es schafft bekommt nämlich einen tollen Aufnäher.
- Die Dokumentation des ganzen via Strava, Facebook, Twitter, Instagram, Youtube, Blog und / oder Briefpost unter dem Hashtag #festive500.
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