Montag, 26. März 2018

Die Deutschland Tour sucht Etappen Abschnitts Koordinatoren


In ganz genau fünf Monaten, am 25. August, wird die Deutschlandtour in Merzig Station machen. In 153 Tagen werde wir wissen, wer die Etappe gewonnen hat, wer bei den acht Bergwertungen des Tages genug Punkte für das Trikot des besten Kletterers gesammelt hat und wer die meisten Chancen auf den Gesamtsieg hat. Fünf Monate sind eine lange Zeit, hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen aber schon auf Hochtouren. Ich konnte einen Blick in den schon recht detaillierten Streckenplan werfen und war von dem Detailgrad der Beschreibung und der Anzahl an Streckenposten beeindruckt, die zur Absicherung der 177 km langen Etappe benötigt werden. Ohne das Stadtgebiet Trier (Start) und Merzig (Ziel und Zielrunde) wird mit rund 50 Polizisten und 421 Posten gerechnet! All diese Leute müssen am Tag der Veranstaltung an der richtigen Stelle stehen, müssen wissen was zu tun ist, Autofahrern und Zuschauern die richtigen Auskünfte geben und dafür sorgen, dass sich kein Autofahrer auf die Strecke verirrt. All das lässt sich natürlich schwierig aus der Ferne koordinieren, lokale Kontakte sind da unerlässlich.

Die Veranstalter der Deutschlandtour suchen daher "EAK's", Etappen-Abschnitts-Koordinatoren. In der Ideal-Besetzung handelt es sich um Personen aus der Region mit einem gutem Verständnis von Radrennen, organisatorischem Geschick und verbindlichem Auftreten. In der Info-Mappe der Deutschland Tour werden dazu eine ganze Reihe von Aufgaben aufgezählt:
  • Akquirieren, Einweisen und Abrechnen von Ordnern für den Streckenschutz bei Freiwilligen Feuerwehren und Vereinen.
  • Weitergabe von Informationen an die lokalen Behörden, Durchfahrtsorte und Gruppenleiter einzelner Ordnergruppen.
  • Ansprechpartner für lokale Behörden (meist Straßenverkehrsbehörden des Kreises und zuständige Polizeidirektionen), Durchfahrtsorte und übergeordnete Einrichtungen (z.B. größere Industriebetriebe) entlang der Strecke.
  • Abfahrt der Rennstrecke mit den Behörden zur Erstellung des Streckensicherungsplanes
  • Teilnahme an einzelnen lokalen Besprechungen zur Streckensicherung.
  • Weiterverteilung von Zeittabellen, Hinweistexten und Streckenplakaten.
  • Überprüfung der Rennstrecke am Veranstaltungstag.
Das Ganze ist sicher nicht nebenbei erledigt und erfordert einigen Einsatz. Allerdings bekommt man neben einer pauschalen Vergütung von immerhin 750 Euro einen einmaligen Einblick in die Organisation eines professionellen Radrennens. Und wer weiß wozu man das mal noch verwenden kann. 

Mitte April findet die Streckenbefahrung zusammen mit den Vertretern der Genehmigungsbehörden und der Polizei statt. Dabei wird ganz detailliert aufgenommen, wo welche Posten zu stehen haben, welche Absperrmaßnahmen zu treffen sind und welche lokalen Besonderheiten bei der Planung vielleicht noch nicht berücksichtigt wurden. Bei diesem Termin sollten die Koordinatoren natürlich schon mit an Bord sein. 

Einige Abschnitte der Saarlandetappe sind "noch zu haben". Wenn das interessant klingt und ihr nähere Informationen einholen wollt, wendet euch am besten direkt per Email an Michael Haas von der Sportport GmbH, die von der ASO mit diesem Teil der Organisation beauftragt wurde: Michael.Haas@sportport.de. Alternativ könnt ihr auch an Boris@unterlenker.com schreiben und ich leite eure Mail weiter oder sende euch die Kontaktdaten.

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