Montag, 15. September 2014

Chuck Norris of Cycling

Jens Voigt wird diese Woche den Stundenweltrekord angreifen. Eine letzte (?) große Attacke, noch einmal die ganz große Show. Am Donnerstag Abend (18.09.2014) um 19:00 geht es los. 60 Minuten später werden wir wissen ob es gereicht hat.

Der Stundenweltrekord war über ein Jahrhundert der Rekord im Radsport mit dem größten Renommee. Die erste Bestmarke über 60 Minuten wurde 1893 von Henri Desgrange, dem späteren Gründer der Tour de France aufgestellt. Damals standen 35,325 km zu Buche.

In den 80er und 90er Jahren setzte dann ein "Wettrüsten" ein, das mit immer ausgefeilteren Rädern und Positionen den Regeln der Aerodynamik folgend bisher unerreichbare Leistungen ermöglichte. Die Bestmarke stand 1996 bei 56,325 km, aufgestellt von Chris Boardman. Die UCI war dann 2000 wohl der Meinung, dass das Fahrrad und die Technik zu sehr im Mittelpunkt standen und wollte den Wettbewerb wieder auf die ihrer Ansicht nach wesentliche Komponente, den Fahrer, reduzieren. Man klassierte alle Rekorde ab Francesco Mosers 50,808 km als "Weltbestleistung" ein und Stundenweltrekordhalter war nach fast 30 Jahren wieder Eddy Merckx mit 49,431km. Zukünftige Fahrer hatten ein Rad zu benutzen, das weitgehend so auszusehen hatte wie das des Kannibalen. Von dem Moment an war der Rekord erstmal tot. Es gab lediglich zwei Verbesserungen, die erste durch Chris Boardman, der bewies, dass er auch mit einem herkömmlichen Rad schneller als Merckx ist, wenn auch lediglich 10 Meter und die zweite durch Ondrej Sosenka, einen Tschechen der 2005 die bis heute gültige Marke von 49,7 km aufstellte und später zwei mal des Dopings überführt wurde.

Seit 2013 keimte unter den besten Zeitfahrern wieder ein Interesse an dem Rekord auf, Wiggins, Cancellara und auch Tony Martin wurden als Kandidaten gehandelt. Die Kampagne von Cancellara war dabei wohl schon recht weit fortgeschritten als die UCI im Mai diesen Jahres die Regeln erneut änderte. Seit dem dürfen Räder benutzt werden, die dem Reglement für Bahnräder entsprechen. Das bedeutet unter Anderem dass Scheibenräder und Aeroaufsätze erlaubt sind.

Somit nutzt Jens Voigt auch die Gunst des Augenblickes, denn im Gegensatz zu Sosenka darf er Aeromaterial benutzen. Wahrscheinlich hat die Zeit nicht gereicht um ein spezielles Bahnrad zu entwickeln, Jens wird nämlich auf einem angepassten Trek Speed Concept 9 fahren, eigentlich ein Straßenrad. Das Rad enthält einige Reminiszenzen an Jens als Hard Man des Pelotons, als Chuck Norris des Radsports:

"Jens Voigt can beat the 1 hour record in under 60 Minutes."

"Jens Voigt doesn't normally ride in Velodromes, because he doesn't like to lap himself."

Ich bin auf jeden Fall gespannt ob es reicht und drücke Jens die Daumen. Übertragen wird der Rekord von Eurosport, kommentieren wird Klaus Angermann.








Fotos von Maxime Schmid/Trek Factory Racing, vielen Dank dafür.

Links:
Eurosport Programm am "Tag des Radsports"
Wikipedia
Interessanter, wissenschaftlicher Artikel über Indurains Rekord
Guter Artikel über die Geschichte des Rekordes und die UCI Überregulierung.

Edit: In einer früheren Version hat überall das i in Voigt gefehlt. Sorry Jens!

Freitag, 12. September 2014

Café du Cycliste

Als ich Anfang 2013 wieder anfing mehr Rad zu fahren, musste ich mir auch ein paar neue Klamotten zulegen. Ich wollte nicht mehr in den schreiend bunten Trikots ehemaliger Vereine durch die Gegend fahren. Statt dessen war ich auf der Suche nach etwas schlichtem, Understatement und trotzdem aus der Reihe fällt und anders ist. Meine erste Wahl wäre damals noch Rapha gewesen, aber der Preis war einfach des Guten zu viel. Soviel wollte ich beim besten Willen nicht für Trikot und Hose bezahlen.

Nach einiger Suche bin ich auf Café du Cycliste gestoßen. Eine kleine Firma von der Cote d'Azure, Trikots aus Merinowolle, bunt aber nicht schreiend, klassisches, zurückhaltendes Design, schwarze Radhosen, kein schreiendes Marketing, trotzdem mit einer tollen Story. Hier verbindet sich Mode und Funktion. Wer darauf wert legt, auf dem Rennrad mit Stil unterwegs zu sein, kommt an Café du Cycliste nicht vorbei.

Meine Wahl fiel auf ein Bundle aus "Joséphine Bib Short" und "Lucienne Lightweight Merino Jersey". Die Hose ist schwarz mit einem unauffälligen, edlen Café du Cycliste Schriftzug auf dem rechten Bein. Das Material ist fest, aber kein Kompressionsgedöns, der Stoff matt und das Polster erste Liga. Besser sitze ich auch nicht auf dem Top-Polster von Castelli. Der Beinabschluss hat einen etwa drei cm breiten Gummistreifen der die Hose bestimmt in Position hält. Zu den weiteren Nettigkeiten zählen die Reflexstreifen und die rote Einfassung des linken Trägers.

Das Trikot hat einen "race fit", sitzt also eng und ohne Flattern, vorausgesetzt man bestellt es in der richtigen Größe. Dabei ist es aufgrund des Materials aber nachgiebiger als Aero-Trikots aus technischen Fasern und wirft auch entsprechend recht viele Falten. Der Stoff ist luftig ohne durchsichtig zu sein und eine gute Wahl an heißen Tagen. Von der Ausstattung bietet das Lucienne Trikot alles, was man bei einem modernen Top-Trikot erwarten kann: Durchgehender Reissverschluss, drei Rückentaschen, eine zusätzliche Wertsachen-Tasche mit Reisverschluss, ein Gummi in der mittleren Tasche, dass die Minipumpe in Position hält, Reflexmaterial am Rücken und ein effektives Antirutschband auf der Innenseite des Saumes am Rücken. Ein für mich wichtiger Punkt ist immer, ob das Trikot auch mit vollbeladenen Rückentaschen gut sitzt oder ob es dann runterhängt und hin und her wackelt. Das Lucienne Trikot besteht diesen Test ohne weitere Probleme. 

Nach weit über einem Jahr und regelmäßigem Gebrauch gehört beides immer noch zu meinen Lieblingsstücken. Man muss schon sehr genau hinsehen um Gebrauchsspuren zu entdecken. Die Sitzfläche der Hose (außen) ist inzwischen etwas "speckig" geworden und die Nähte haben an der Stelle auch etwas gelitten. Das war's dann aber auch schon.

Das Trikot trage ich (183cm/71kg) in S, die Hose in M.

Gerade ist ja die Zeit des Ausverkaufes. Wer bereit ist Kleider antizyklisch zu kaufen, kann dabei ja die tollsten Schnäppchen machen, nicht anders bei Café du Cycliste. Gerade heute habe ich eine Mail bekommen die auf Reduktionen bis zu 40% hinweist!



Dienstag, 9. September 2014

Toprace Germany

Vergangenen Sonntag fand am Bostalsee ein Sprint, ein "olympischer" und ein Jedermann Triathlon statt. Der Sprint-Wettkampf war Teil der Liga Serie des Rheinland-Pfälzischen Triathlonverbandes und ich bin für die zweite Mannschaft des Tri-Sport Saar Hochwald in der 2. RTV Liga an den Start gegangen. Der Name Toprace Germany ist, soweit ich das überblicke, übrigens einfach ein cleverer Marketingschachzug und bedeutet nicht, dass dies der beste Triathlon Deutschlands oder Teil einer hochkarätigen Serie ist.

Sprintdistanz also, dass bedeutet 750m Schwimmen, 20km Radfahren und 5 km Laufen. Die Radstrecke war etwas kürzer, "nur" 18km, dafür aber mit drei anständigen Anstiegen und insgesamt 514 Höhenmetern gespickt. Es gab praktisch keinen flachen Meter. Es ging entweder hoch oder runter. Das stellte viele Teilnehmer vor eine echte Herausforderung, insbesondere da es unter Triathleten nicht unüblich ist, gar kein Straßenrad, sondern nur eine Zeitfahrmaschine zu besitzen. Und die war auf der Strecke nicht wirklich hilfreich. Im Gegenteil.

Es ging weitgehend über kleine Nebenstrassen und Feldwirtschaftswege, die komplett für den Autoverkehr gesperrt waren. In den letzten Wochen haben wir einige sonntägliche Ausfahrten zu der Strecke unternommen und wussten daher alle bestens, was uns erwartet und wie die Kräfte einzuteilen sind.

Die komplette Strecke, 18km, 514hm, gegen den Uhrzeigersinn
Hier Links zu den Segmenten des 2. und 3. Anstieges, des Peterberges (Strava, Veloviewer) und von Eiweiler zurück nach Bosen (Strava, Veloviewer).

Nachdem ich vor einigen Wochen in Worms ja meine Premiere im Freiwasser-Schwimmen abgelegt hatte und dabei zumindest gefühlt fast abgesoffen bin, konnte ich gestern zum ersten Mal mit Neoprenanzug schwimmen. Das ist ja fast wie mit Schwimmärmchen und es hält tatsächlich erstaunlich warm. Die 18° Wassertemperatur haben sich so gut ertragen lassen. An der Stelle, vielen Dank an Michael für die Leihgabe! Die riesige gelbe Boje die den Wendepunkt markierte erschien mir am Start allerdings sehr viel weiter entfernt als 350 Meter. Aber irgendwie ging es dann doch halbwegs und ich konnte meinen Rückstand auf die guten Schwimmer in Grenzen halten und bin nach 12:55 als 89. aus dem Wasser gekrabbelt. Die schnellsten Schwimmer haben die 750 Meter in um die 9:30 absolviert.

Danach habe ich erstmal den Kampf mit dem Neo aufgenommen. Ich habe ewig gebracht bis ich den Verschluss am Hals auf und den Reisverschluss unten hatte, dann ging der Ärmel nicht über die Uhr drüber, was soll ich sagen, ein Desaster. Dementsprechend habe ich dort auch 30 Sekunden auf die Besten verloren. Damit des Ärgers aber nicht genug, um einige Sekunden zu sparen und nicht mit den Radschuhen bis zum Ende der Wechselzone laufen zu müssen hängen die schon in den Pedalen und sind mit einem Gummi am Schnellspanner (linker Schuh) bzw. am Umwerfer (rechter Schuh) befestigt, die Kurbeln stehen waagerecht, rechtes Pedal vorne. Triathlon-Radschuhe haben eine Schlaufe an der Ferse an der man das Gummi befestigt. Bindfaden geht auch, ist aber etwas mehr Arbeit. Beim runter nehmen des Rades von der Stange war ich wahrscheinlich zu stürmisch und die Schuhe sind aus der fixierten Position gesprungen und hingen einfach nach unten. Das hat zur Folge, dass wenn man in bester Crosser-Manier auf das Rad auf gesprungen ist, sich die Schuhe gerne zwischen Boden und Pedal verkeilen und das Hinterrad einen Satz macht. Auf jeden Fall musste ich noch mal runter und den Schuh so anziehen. Wieder einige Sekunden verbummelt. Das war wirklich ärgerlich, meine Wechsel haben bisher immer sehr gut funktioniert. Naja, egal.

Auf der Radstrecke habe ich dann das Feld von hinten aufgerollt und konnte die im Wasser verlorene Zeit wieder gut machen. Und die, die ich überholt habe und die das hier lesen, ich kann euch beruhigen, es hat mir wirklich wehgetan. Das waren 35 Minuten am Anschlag. Ich hatte den Eindruck ein guten Stück langsamer zu sein als im Training. Was für eine Quälerei. Worüber ich ganz froh war: Auf den Abfahrten hatte ich keinen oder kaum Verkehr und konnte so weitgehend auf der Ideallinie fahren und das Rad laufen lassen. Auf der Abfahrt vom Peterberg runter nach Eiweiler hatte ich eine maximale Geschwindigkeit von über 87 km/h. Auf einem Feldwirtschaftsweg! Am Ende dieser Schussfahrt ist eine recht enge, nach aussen etwas abfallende Linkskurve. Ich weiss nicht ob dort etwas passiert ist, m.E. hätte dort aber auf jeden Fall ein Streckenposten mit Pfeife und Fahne stehen müssen.

Kurz danach ging es dann wieder aufwärts. An der ersten steilen Rampe mit bis zu 15% hätte ich, wenn es denn drauf gewesen wäre, auch das 28er Ritzel genommen, aber so musste es mit 25 Zähnen gehen. Auf der folgenden Abfahrt bis zum See konnte ich noch mal einige Plätze gutmachen. Der Wechsel vom Rad zum Laufen hat ohne Probleme funktioniert. Wenigstens etwas. Laut offizieller Ergebnisliste habe ich mit 35:10 die drittschnellste Radzeit. Zwei Sportler hatten 32er Zeiten, waren aber beim Schwimmen und Radfahren deutlich langsamer. Ob das tatsächlich so stimmt weiss ich nicht, da es auch Schwimmer mit Zeiten von fünf und sechs Minuten gibt. Das Transpondersystem scheint also nicht über alle Zweifel erhaben zu sein.

Zu meinem Erstaunen konnte ich auf der Laufstrecke meinen knappen Vorsprung vor meinem Teamkollegen Martin halten. Eigentlich rechnete ich die ganze Zeit damit, dass er gleich an mir vorbei fliegen würde, aber irgendwie habe ich mir eine Pace von knapp unter vier Minuten abgerungen, das reichte für eine Endzeit 1:09:59 und für einen 12. Platz insgesamt und einem zweiten Rang in meiner Altersklasse. Für unsere Mannschaft war es ein weiterer hervorragender Tag, wir belegten mit nur einem Punkt Rückstand den zweiten Platz hinter der DJK Dudweiler und führen die Tabelle nach drei von vier Wettkämpfen mit drei Punkten Vorsprung an. Am kommenden Sonntag geht es dann (ohne mich) in Remagen über die olympische Distanz um den Aufstieg in die 1. RTV Liga. In der Einzelwertung liege ich auf einem fünften Platz! Mein Team Captain Thomas ist Zweiter und wenn es gut läuft in Remagen bin ich überzeugt, dass er noch gewinnen kann. Venga Venga!

So weit so gut. Die Quittung habe ich dann zuhause präsentiert bekommen. Den Rest des Tages war ich krank. Mir war schlecht, die Beine haben mir wehgetan wie das ganze Jahr noch nicht, ich hatte Kopfschmerzen, mir war abwechselnd kalt und warm und statt die Sonne und das schöne Wetter auf der Terrasse zu genießen habe ich im Bett gelegen. Und da heisst es immer, Sport sei gesund.

Übrigens, unter den Startern des Jedermann Triathlons war auch ein Olympiasieger! Andreas Walzer hat den Ausdauerdreikampf aufgenommen und wie es sich für einen Radfahrer gehört, beim Schwimmen ordentlich Zeit verloren. Ich hätte mich ja wirklich gerne mit ihm auf der Radstrecke gemessen und versucht, ihm Paroli zu bieten, aber die Jedermänner sind eine andere Runde gefahren.

 Da kommen schon mal ein paar Euro zusammen ..



Kampf mit dem Neo 

Unser Team Captain Thomas Schütz und Frederic Schauer 

 Hier sieht man gut wie meine Schuhe nicht mehr richtig befestigt sind, sondern baumeln.



Nicht mehr ganz so frisch.

Strava Swim / Bike / Run
(Das Applet funktioniert aus irgendeinem Grund nicht)

Ergebnisse Portal / Excel

Dank an Energis für die Bilder!

Samstag, 6. September 2014

Davis und Connie oder Wohltätigkeit und Kommerz

Ben Ingham hat zusammen mit Rapha einen Film über Davis Phinney und Connie Carpenter-Phinney gedreht. Davis und Connie sind zwei amerikanische Radsporthelden aus den 80er Jahren. Connie gewann 1984 in Los Angeles das erste olympische Strassenrennen für Frauen. Davis war auch in der olympischen Mannschaft und gewann die Bronze Medaille im 4er Mannschaftszeitfahren. 1999, im Alter von 40 Jahren wurde bei Davis Parkinson diagnostiziert. 2004 gründete er die DavisPhinneyFondation, die sich in der Aufklärung über Parkinson und der Unterstützung Betroffener engagiert. Das Paar hat zwei Kinder, eines davon, Taylor Phinney, ist heute ein überaus erfolgreicher Radprofi. Kein Wunder, bei DEN Genen!

Zu "Ehren" der beiden Radsporthelden, hat Rapha zwei Trikots aufgelegt (je 195,- Euro). 10% des Erlöses gehen an die DavisPhinneyFondation. Natürlich. Gegen Charity kann man ja schlecht was sagen. Allerdings frage ich mich, kann man nicht einfach so Trikots produzieren? Muss das immer emotional aufgeladen und muss jede Story und jedes Schicksal kommerziell ausgeschlachtet werden? Ich gehe mal davon aus, dass trotz der 10% "Lizenzabgabe" noch genug bei Rapha hängen bleibt.

Mag sein dass ich das falsch sehe, aber diese Verbindung von Wohltätigkeit und Kommerz finde ich persönlich abstoßend. Wenn Charity, dann sollten 100% des Gewinnes gespendet werden. Das wäre dann ein authentisches Engagement.

Der Film ist trotzdem sehenswert. Natürlich.

Freitag, 5. September 2014

Die Atombombe

Mario Cipollini hat jetzt auch ein Zeitfahrrad im Programm, Nuke (engl. die Atombombe). Und wie nicht anders zu erwarten ist das Video großes Kino. Obwohl ich ja sagen muss, dass der Film zu dem Bond Rad bei weitem besser ist. Aus irgendeinem Grund kann das Video nur auf der Vimeo Seite angeschaut werden, daher: weiter nach dem Klick.

Cipollini NUKE from Mcipollini on Vimeo.

Hier gehts zur Homepage von Cipollini Bikes.

Mittwoch, 3. September 2014

Style

Stil kann man nie genug haben!

Leerlauf Analyse mit Veloviewer

Vor einigen Tagen habe ich hier über den Leerlauf beim Radfahren geschrieben, wenn man also die Beine hängen lässt statt zu treten. Um einen möglichst niedrigen Prozentsatz zu haben, muss natürlich auch die Strecke dazu passen, also wenig steile Abfahren, wenige Ortschaften mit Verkehr und am besten fährt man alleine oder zu zweit und nicht in einer größeren Gruppe.

Ich hatte den Prozentsatz das letzte Mal noch manuell berechnet. In der Zwischenzeit habe ich Ben Lowe aka Mr. Veloviewer kontaktiert und den Vorschlag gemacht, auf dem Zones Tab der Aktivitätsseite doch gleich bei den einzelnen Balken neben den Zeiten auch den Prozentsatz anzeigen zu lassen. Und siehe da, heute stelle ich fest, dass es a) implementiert ist und ich b) heute auf einer vier Stunden Gran Fondo Tour nur 9:30 Minuten (3,9%) eine Trittfrequenz zwischen null und zehn hatte.

Und ersteres finde ich echt cool: Mein persönlicher "Coding Godhead" hat eine Idee von mir als der Implementierung würdig erachtet. Very cool! Thank you Ben.

Neben etwa 100 anderen Gründen ein weiterer um Veloviewer zu nutzen. 

Super Boris

Für den Fall, dass es euch bisher entgangen ist:


Montag, 1. September 2014

RaceShape wurde Stravarized!

Manche von euch werden RaceShape.com kennen, ich habe die Seite auch schon mal hier erwähnt. RaceShape ist eine Internetseite auf der man die Fahrer, die das gleiche Strava Segment gefahren sind, virtuel gegen einander fahren lassen. Das ist sehr interessant wenn man wissen möchte, wo man Zeit gewonnen oder auch verloren hat. Der Entwickler der Seite heisst Paul Mach und ist ein Radrennfahrer, ExProfi und hat einen Doktortitel in angewendeter Mathematik. Mr. Mach arbeitet seit einiger Zeit für Strava und hat dort die RaceShape Funktion integriert.

Das Gute ist, es funktioniert jetzt noch sehr viel schneller und einfacher und bietet zusätzliche Funktionen, das Schlechte ist, das "Compare Efforts" nur in der Strava Premium Subscription enthalten ist und RaceShape zum 1. Oktober seinen Betrieb einstellen wird.

Neu ist jetzt zum Beispiel, dass man einfach seine eigenen Versuche gegeneinander vergleichen kann. Hier ein Screenshot meiner besten drei Versuche (1x2014, 2x2013) auf der Bergmeisterschafts-Strecke in Homburg.


Hier der Link zu obiger "Compare Efforts" Seite.
Hier ein Link zu einem Eintrag im Strava Blog.

Windschatten !!



Mehr klasse Erklär Videos auf Youtube im Specialized Channel oder einfach nach "Slulu Voodoo" suchen.